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Beatsteaks Live – 11.06.2011, Wuhlheide, Berlin

beatsteaks-plakatJuli 2010: Erste Ankündigung, dass die Beatsteaks im Juni 2011 die Wuhlheide beehren würden, Tickets gekauft und fast ein Jahr lang gewartet und vorgefreut.
Dann, am vergangenen Wochenende, war es endlich soweit. Die vermutlich coolste Rockband aus deutschen Landen bat zum Heimspiel und viele folgten dem Ruf. Schließlich eilt den 5 Berlinern der Ruf voraus eine exzellente Live-Band zu sein. Während sich die nach einer mittelmäßigen Biermarke benannte Parkbühne in der Wuhlheide füllte schickten sich Kitty Daisy & Lewis nebst Live-Verstärkung an den Abend zu eröffnen. Ihr eigenwilliger Mix aus 40er/50er Country und Rock’n’Roll mit Ska-Anleihen wusste dabei definitiv zu gefallen.
Nach kurzer Pause beschallt durch Gassenhauer von Presidents Of The United States Of America, den Lemonheads und anderen wurde die Umbaumusik plötzlich merklich lauter. Queen dröhnte aus den Boxen, gefolgt von Depeche Modes “Just can’t get enough”, welches nach kurzer Zeit durch den Sound einer Explosion abrupt beendet wurde. Bernd Kurtzke, Thomas Götz, Torsten Scholz, Peter Baumann und Arnim Teutoburg-Weiß stürmten die Bühne und begannen mir “Big Attack”, dem Operner des 2004er Albums “Smack Smash” ein Konzerterlebnis, das keine Fragen offen lassen sollte. Die Berliner nahmen ihr Publikum mit auf eine Reise quer durch ihren kompletten Backkatalog, inklusive einiger Ausflüge in angedeutete Coverversionen, einer gebremsten “nur-Gitarre-und-Gesang-Version” von “Bullets From Another Dimension”, Eurodance-Scharmützel und vielen kleinen musikalischen Gimmicks. Neben den vielen großartigen Songs begeisterten die Beatsteaks durch witzig-sympathische Ansagen & Respektsbekundungen an das berliner Publikum, nette Spielereien auf/mit der Videowand hinter der Bühne, kolossale Discokugeln, Pyro-Effekte und finalem Konfetti-/Luftschlangenregen. Die Band hatte von der ersten bis zur letzten Minute sichtlich großen Spaß auf der Bühne.
Auf Seiten des Publikums dankte man es ihr durch nahezu ununterbrochenes Mitsingen sämtlicher Songs, diverser Laolas, Feuerzeuge (wann immer es angebracht schien), Mitgeklatsche, Moshpits nebst bengalischem Feuer (toll und erstaunlich, dass hierbei nichts passiert zu sein schien) und einer rundum fantastischen Stimmung.
Der ganze Abend war eine Liebeserklärung ans Musikmachen, ans Musikhören, an die Beatsteaks, an die Fans, an Berlin. Perfektes Konzert, nur Demons Galore hab ich vermisst. Morgen heißt es dann wieder: Karten kaufen, denn im Dezember kommen sie zum nächsten Heimspiel.

PS: Das Finale nacherleben geht beispielsweise hier!

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06 2011

The Dillinger Escape Plan – Live in Berlin 08.10.2010 – Die zweite Meinung

Rettungsbote, Sturzhelme, Sicherheitsgurte, Airbags, Knautschzone, Schwimmweste oder jedes andere beliebige Sicherheitsutensil hätten dem nicht standhalten können, was The Dillinger Escape Plan am Freitag Abend vom Stapel gelassen haben. Es war nicht so, dass man nicht wusste auf was man sich da eingelassen hat. Man ist ihnen bereits als Vorband von System of a Down begegnet und hat voller Entsetzen den Kopf geschüttelt. Aber dennoch war man wie erschlagen und überrollt von den 5 Humano-Emotionsvulkanen und den von ihnen ausgelösten Geräuschtsunamis. Alter Falter! Das war unglaublich heftig und intensiv. Man bekam es schon ein wenig mit der Angst zu tun, als sich die Herren auf der Bühne platzierten. Die Oberkörper leicht nach vorne geneigt, wippten und wogten sie hin und her. Und dann brachen sie mit einem Mal los. Absolut gestörte Jungs! Das Motto des Abends schien zu heißen: Abriss und Zerstörung sämtlicher im Saal befindlichen Trommelfelle und den Saal gleich noch mit dazu. Was die über die Bühne gehirscht sind, absolut wahnsinnig! Noch wahnsinniger aber war die Darbietung der Lieder. Die haben jede Note absolut sauber getroffen. Und das trotz von Lautsprechern runterspringen und Gitarre rumschleudern. Keine Ahnung wie die das machen. Ich mein Ben Weinman hat sogar angefangen das auf Rollen drapierte Keyboard extatisch über die Bühne zu schieben. Und der Sound war absolute Sahne, nichts zu leise, nichts zu laut – relativ gesprochen, Ohropax waren sinnlos – alle Instrumente kamen sehr deutlich rüber.
Das Publikum findet eine eigene Widmung. Die waren zum Teil noch irrer unterwegs als die Band. Was jener sehr gefallen hat. Bereits nach dem zweiten Titel erklommen die ersten Stagediver die Bühne. Bis dahin nichts ungewöhnliches. Aber als diese Jungspunte, lass sie 17 oder 18 gewesen sein, sich dann auch noch absolut textsicher das Mikrofon mit Greg Puciato teilten, war ich vollends baff. Das andere Feierextrem war zum Beispiel eine junge Dame, die ihren Kopf ganz verliebt zur Seite neigte und wie in Trance dahinwogte. Herrlich. Abschließend bleibt zu sagen, dass dieses Konzert das krasseste und intensivste Livererlebnis war, was ich bisher erlebt hab. Ich hab keine Ahnung wie ich da lebend raus gekommen bin!

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10 2010

The Dillinger Escape Plan, 8.10.2010, C-Club, Berlin

Mal wieder hieß das Ziel des Abends C-Club in Berlin, denn The Dillinger Escape Plan machten hier am Freitag den 08.10.2010 halt, um im Rahmen ihrer Tour zum neuen, großartigen Album „Option Paralysis“, selbiges Live auf die Bühne zu bringen.
Unterstützt wurden die 5 aus New Jersey dabei von den, in die Schweiz ausgewanderten „Lokalmatadoren“ von The Ocean und den aus Kanada stammenden Cancer Bats, um Ex-At-The-Gates-Gitarrist Scott Middleton.
The Ocean bekamen wir leider nur noch in den letzten Zügen mit. Während die Exilschweizer durchaus zu gefallen wussten, langweilten die Kanadier um den exaltierten Sänger Liam Cormier, was in einer blasphemisch zu nennenden Coverversion des Beastie-Boys-Klassikers „Sabotage“ gipfelte.
Was folgte war eine sehr lange Umbaupause, da die Bühnencrew augenscheinlich Schwierigkeiten damit hatte, die Lichtanlage für den Hauptact des Abends in Stellung zu bringen. Vermutungen seitens der Hoerboten brachten das exzessive „Rumgerotze“ der Cancer Bats in Zusammenhang mit der nicht funktionierenden Bühnen-Technik aber das ist rein spekulativ.

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Dann betraten The Dillinger Escape Plan die Bühne und zeigten mit „Farewell, Mona Lisa“ direkt, wo der Abend hingehen sollte. Leider beschlich einem bereits hier das Gefühl, dass die Lichttechnik tatsächlich nicht komplett zum Laufen gebracht wurde. Egal. Denn das, was auf der Bühne passierte war mit destruktiv-energetisch noch sehr zurückhaltend beschrieben. Sänger Greg Puciato schrie sich erwartungsgemäß die Seele aus dem Leib, stattete dem Publikum mehr als einmal einen Besuch ab und erkletterte so ziemlich alles an Bühnenaufbauten und Amps was der C-Club so hergab. Die Gitarristen Jeff Tuttle und Ben Weinman taten es Ihm gleich, was dazu führte, dass der Verantwortlich des Clubs der Band drohten, die Show zu beenden aus Angst, die Deckenanbauten (Amps und Licht) würden dem nicht standhalten. Die Aufforderung der Band an die Fans, doch gerne auf die Bühne zu kommen wurde dankend angenommen und so waren selten weniger als 7 Leute auf der recht kleinen Bühne des C-Clubs. Zum Finale des regulären Sets waren es gar über 50(!).
Musikalisch wurde wie zu erwarten einiges geboten und auch der Sound war der hochkomplexen Musik der Band gewachsen. Für einige Songs wie das fantastische „Widower“ griff Ben Weinman kurzum zum Piano (das eigentlich ein Keyboard war). Nicht nur in diesen Momenten zeigte sich, was für versierte Musiker hier auf der Bühne standen. War es hektisch? Ja, war es schnell? Ja. War es chaotisch? Zumindest wirkte es bisweilen so. Trotzdem stimmten Timing, Tempowechsel, Übergänge stets perfekt. Beeindruckend, laut und zu jeder Zeit überaus intensiv. Tolles Konzert.

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09

10 2010

Nada Surf live in Dresden – 29.07.2010

Am Donnerstag habe ich zum ersten Mal Nada Surf live gesehen. Ich nehme es gleich vorne weg: ich bin ein wenig entäuscht. Es war kein schlechtes Konzert, nein, es war gut. Leider nur gut, mehr aber auch nicht. Selbst das Gut tendiert zu einem guten Befriedigend. Es waren wenige kleine Dinge die nicht gepasst haben, um aus dem Abend ein hammermäßiges Erlebnis werden zu lassen.

Das fing schon beim Publikum an. Man sah sich von Kleinfamilien umgeben, Introlesenden Indie-und Alternativeintellektuellen, teilweise Nerds und noch andere Personen, die man so nicht unbedingt auf einem Konzert vermutet. Mir haben sie den Eindruck vermittelt, dass man sich zu einem riesigen Sonntagsbrunch verabredet hat und man sich dabei über schöne Musik unterhält. Ich hab ein Bild von How i met your mother einfach nicht aus dem Kopf bekommen. Keine Ahnung wie das zustande kam.

Die Band wirkte dem Publikum gegenüber kühl und distanziert. Der Eindruck eines Arbeitskonzerts stellte sich ein. Die veruchte wenige Kommunikation seitens Matthew Caws kam sehr aufgesetzt rüber. Dann war da noch der vierte Mann. Martin Wenk, seineszeichens bei Calexico für Trompete, Vibraphon, Gitarre, Akkordeon und Flügelhorn verantwortlich. Als er zum ersten Mal die Trompete einsetzte hörte man fast kein anderes Instrument mehr. Das geschah bei drei Liedern. Drei zuviel. Der Mann am Mischpult hat zudem eher schlechte als rechte Arbeit geleistet. Zu aufdringliche Becken und die Gitarre war auch zu laut, der Gesang war zu leise und den Bass hat man auch nur gehört, weil man einen Mann den Bass hat spielen sehen.

Von ihrem aktuellen Coveralbum haben sie insgesamt drei Titel gespielt. Seltsam wenig für eine Promotour. Das hat aber auch wenig gestört. Der Rest war ein schöner Mix aus altem Material. Wobei sie sich Popular hätten sparen können. Die Lieder haben alle Spaß gemacht, aber der Funke, der einen hätte wirklich mal abgehen lassen, ist nie gezündet worden. Der krönende Abschluss war dann ein Mix aus dem letztem Titel des Zugabearbeitssets Blankest Year, eines “Fuck it” grölendem Auditorium, nachdem sie von Matthew dazu aufgefordert wurden, und von modebewussten Verrückten, die ganz mutig auf die Bühne gekrochen sind und dort wild getanzt haben. Das wirkte gestellt, passte aber zum ganzen Abend.

Nun hab ich endlich Nada Surf live gesehen und muss es nicht noch einmal. Vorerst nicht.

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08 2010

La Coka Nostra / Inspectah Deck Live im Astra Kulturhaus Berlin (21.04.2010)

Das Astra Kulturhaus in Berlin Friedrichshain lud am 21.04.2010 zu einem besonderen Abend. La Coca Nostra und Inspectah Deck baten zum Doppel-Headliner Showcase und zum einzigen Deutschlandtermin der Tour. Das DJ-Set vor der Show stimmte das überraschend spärlich anwesende Publikum mit vielen 90er-Jahre-Rap-Klassikern ein, wobei die Gang Starr Dichte aus aktuellem Anlass sehr hoch gewesen ist.
Den Abend eröffnen durfte dann Annakin Slayd ein mir bis dahin unbekannter kanadischer MC, der eine solide Show ablieferte, die allerdings wenige bis keine wirkliche Aha-Momente bot. Die folgten dann nach kurzer Umbaupause erstmals mit dem Auftritt von Wu Tang Clan Mitglied Inspectah Deck. Hier deutet sich recht schnell an, dass der Abend eine Reise in die frühen 90er Jahre des Ami-Raps werden sollte. Flankiert von einem sehr unterhaltsamen Backuprapper und Wu-Tang DJ Mathematics ging Da Bill Collectah recht schnell dazu über seine Lines aus den großen Wu-Tang-Klassikern zu präsentieren. Von „Triumph“ über „Wu-Tang Clan Ain’t Nuthing Ta F***’ Wit“ bis hin zu „C.R.E.A.M.“ fanden sich im Set viele Stücke, die dem geneigten Rap-Fan ein seliges Grinsen aufs Gesicht zaubern sollten. Deck freestylte, wanderte rappend durchs Publikum, gab 3 MCs aus dem Publikum die Chance sich auf der Bühne zu präsentieren (wovon zumindest der letzte der 3 sehr zu gefallen wusste) und hatte (trotz des Publikums (doch dazu später mehr)) sichtlich Spass dabei.
Eine erneute kurze Umbaupause folgte, in der Inspectah Deck nebst Backup MC immer wieder auf der Bühne auftauchte um herumzualbern.

La Coka Nostra - Inspectah Deck live

Dann betrat DJ Eclipse die Bühne, legte los und nacheinander betraten Slaine, DannyBoy, Ill Bill und Everlast die Bühne um direkt klarzumachen, dass hier und heute ein Abriss erfolgen sollte. Die Playlist enthielt lediglich 4 Tracks aus dem großartigen 2009er La Coka Nostra – Album „A Brand You Can Trust“. Daneben gab es Non-Phixion-Classics („The C.I.A. Is Trying To Kill Me“), Special-Teamz- und Slaine-Songs und selbstverständlich etliche House Of Pain Hymnen. So wurde unter Anderem die legendäre House Of Pain/Helmet – Kollabo „Just Another Victim” vom Judgement Night Soundtrack zum Besten gegeben und das bereits erwähnte selige Grinsen auf meinem Gesicht verstärkte sich. Als dann als Zugabe die Überhymne „Jump Around“ den Abend beendete war ich dankbar das alles Live erleben zu dürfen.
Leider sahen das anscheinend nicht alle so, womit wir schon beim einzigen Kritikpunkt des Abends wären: Dem Publikum. Während Inspectah Deck die Lethargie in der Menge vor der Bühne nichts auszumachen schien, waren die Herren von La Coka Noste recht schnell sichtlich genervt von der fehlen Resonanz aus dem Publikum, wenn gejubelt und gefeiert wurde, dann relativ leise und nur recht kurz aber so ist das wahrscheinlich, wenn die Generation Bittorrent und Co. zu einem Konzert geht in dem hauptsächlich Songs zu hören sind, die erschienen, als der Großteil des Publikums gerade die ersten Schritte machte oder sich auf die Einschulung vorbereitete. Gerade Everlast und Ill Bill waren stellenweise echt sauer und drohten sogar die Bühne zu verlassen. Zum Glück taten sie’s nicht und bescherten mir und einigen anderen so eine Reise in eine Zeit, in der an Dirty South, Autotune und all die anderen Geschmacklosigkeiten des heutigen Raps noch nicht zu denken war.

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04 2010

Anti-Pop Consortium live in Dresden vs. Paint Club 22.04.2010

Am Abend des 22.04.2010 fand in Dresden wieder ein bischen Subkultur statt. Die Veranstalter von Blockrockinbeats haben zu einem netten “Soundbeerdigungsabend” mit dem Anti-Pop Consortium geladen. Zusätzlich starteten Cromatics den ersten Paint Club – die “Weiterentwicklung” der Secret Wars. Beides zusammen fand im Sektor Evolution statt.
Rückblickend fällt der Abend in die Kategorie “schlechte Nachricht/gute Nachricht” und getreu dem Motto beginne ich mit der schlechten Nachricht. Der Paint Club, als ein “…einzigartiges Turnier talentierter Illustratoren, Grafiker, Comiczeichner und Strassenkünstler, bei dem kreative Höchstleistungen, Wettbewerb und ein aufgeschlossenes Publikum miteinander verschmelzen.”, war eine absolute Nullnummer. Das Abstimmungssystem via Geräuschäußerungen, gemessen mittels fehlerhaften Messutensil, scheitert einfach daran, dass hier gewinnt wer die meisten Leute von sich mitbringt. Das führte dann auch dazu, dass Carpaso und Andy K. der Bandits Dresden, bereits in der ersten Runde völlig unerwartet ausschieden. Waren es doch alleine die beiden, die es verdient hätten weiterzukommen. Und so schrien sich dann 4 betrunkene 16 jährige Milchbubies mit ihren Hausaufgabenheftkritzeleien ins Finale. Um es auf einen Punkt zu bringen: die Veranstaltung Paint Club war unterirdisch!

Und nun zu der guten Nachricht: Anti-Pop Consortium haben nicht entäuscht. Bevor APC auftraten waren noch ein zwei andere Musiker zu hören. “That Fucking Sara” hat während der Acts wunderbartsen HipHop aufgelegt. Wie nicht anders zu erwarten wurde dem kürzlich verstorbenem Gruru ausgiebigst gehuldigt. Wieder einmal eine vortreffliche DJ Wahl.
Vor APC trat K-the-I??? auf. Die Menschwerdung Tummies von der Gummibärenbande wuchtete so dicke Beats durch die Kabelei der Anlage, dass einige kollabierten. Denn nach seinem Eröffnungstitel, ein total abgedrehtes Instrumental, mussten Lautsprecherkabel ausgewechselt werden, bevor er weiter machen konnte. Da man diesmal wußte was einen erwartet, war man auch nicht komplett vom Dargebotenen überrollt. Hat Spass gemacht.
Dann landeten APC aus der Zukunft des Rap mit ihrem “Full Contact Sound Clash”-Raumschiff aus einer anderen Dimension einer anderen Galaxie eines anderen Universums. Die Bühne eingetaucht in Nebel und blauem Licht kamen Sayyd, High Priest, Beans und Earl Blaize nacheinander auf die Bühne. Dabei nutzte Sayyd jede Sekunde, um darauf hinzuweisen, dass wir jetzt in Dresden sind. Im einleitenden Instrumental wurde mit gepitchten Tarzanschreien und derbe schweren und vetrackten Elektro-HipHop-Breakbeats klargemacht, das man sich auf einer, nein DER Beerdingung von Geräusch und Klang befand. Die hauptsächlich vom aktuellen Album vorgestellten Titel wurden ordentlich variiert und auch die beiden Klassiker “Dead in Motion” und “Ping Pong (the Return)” waren ebenfalls Remixe, haben aber dennoch am meisten Freude bereitet.
Als dann die vier Nichterdbewohner aus New York wieder in ihr Raumschiff gestiegen und gen Heimat gestartet waren, konnte man beruhigt feststellen, dass Geräusch und Klang noch am Leben waren. An die fulminante Show als Opener für Radiohead am 11.09.2001 in Berlin konnten sie nicht anknüpfen. Trotzdem war sehr cool die vier Avantgarde-Typen des HipHop einmal wieder live zu sehen.

Musik von Anti-Pop Consortium hier bestellen!

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04 2010

Deichkind live in Dresden – Eventwerk, 12.12.2009

Ein Gastbeitrag!

Ein dreibeiniger Hund macht gute Laune

Wer kennt sie nicht, die unerwarteten Anrufe guter Freunde. „Du, Deichkind ist in der Stadt. Wie sieht´s aus? Gehen wir hin.“ Verdammt. Und wieder auf dem falschen Fuß erwischt. Das Gestammel beginnt. „Das letzte Mal, als ich Deichkind live gesehen habe, hätte ich höchstens Yippie, yippie, yeah geschrieen, wenn die Bühne in Flammen aufgegangen wäre. Ich bin kein Fan deutscher Musik. Erst recht keiner Musik, die sich bei Stefan Raabs Music Vision Song Contest an den Hals der Nation wirft. Nichts gegen die Nation. Nur gegen Stefan Raab.“ Ein nutzloser Versuch, das Unvermeidliche abzuwenden. Einen Tag später folgte ein weiterer Anruf. „Ich habe die Karten. Wir treffen uns morgen Abend gegen 19.30 Uhr.” Na super. Entsprechende Vorfreude machte sich breit, als es schließlich hinaus in den kalten Samstagabend ging. Die Freude wuchs, als sich vor dem Eventwerk eine circa 50 Meter lange und nicht minder breite Menschenschlange auf vier gestresste Ordner zu bewegte. Ich höre mich kurz rufen: „Karte zu verkaufen.“ Ein Spruch, der bei meinen Begleitern wenig Zuspruch findet: „Willst du schlechte Laune verbreiten?“ Bei einem Deichkindkonzert? Natürlich nicht. Ich will nur hier weg, schießt es mir durch den Kopf, während ich mir den Weg durch tausende leere, am Boden liegende Bier-, Wein- und Sektflaschen bahne.

Vor der Bühne angekommen, geht das Hadern weitern. Ich bin zu nüchtern. Oder vielleicht doch auf dem falschen Planeten? Wo man hin sieht: Neon. Beklebte Mülltüten. Sonnenbrillen, die wirklich nur im Dunklen getragen werden sollten. Und nicht zu vergessen – Das Grölen: Deichkind, wuhuhu. Party. Bitte? Ich geb euch gleich wuhuhu, ihr Quälgeister. Auf der weißen Leinwand, die noch den Blick auf die Bühne versperrt, läuft ein buntes Konglomerat internationaler Musikvideos. Allein KRS One und sein „Sound of the Police“ brennen sich in mein Hirn. Es ist das letzte, was ich sehe, bevor der von Deichkind angerichtete Kessel Buntes die Massen zu bewegen beginnt. Unbändiger Jubel setzt ein, als eines jener Deichkindfilmchen zu flimmern beginnt, das nur im Drogenwahn produziert werden konnte. Bizarre Figuren, in noch bizarreren Situation. Alles im Schulprojektstil zusammengefrickelt. Ich blicke sehnsüchtig gen Ausgang, doch schon setzen wild flackernde Stroboskope und die mit LEDs bestückten Outfits der Deichkindcrew die noch immer verhüllte Bühne in Szene. Der Vorhang fällt. Die Bässe dröhnen. „Arbeit nervt.“ Die Menschenmasse verschmilzt. Alle Arten von Körperteilen schwingen, wippen, tanzen. Ja, ein Kulturschock kann einen auch in der eigenen Heimat treffen, weiß ich nun. Auch wenn alles in mir schreit: „Lauf!“, bewegen sich meine Beine nicht in der erwarteten Weise. Wie mein Kopf, fangen sie an zu wippen. Ich liebe Bässe, und die gibt es in den kommenden zwei Stunden am Stück.

Auch wenn ich wohl einer der wenigen bin, die nicht einen Text mitgrölen können und auch die auf der Bühne gezeigte Performance mich eher an eine Walddorfschule und das oft zitierte Tanzen der eigenen Namen erinnert, es macht Spaß, den Verrückten da oben zuzuschauen. Nicht einer von ihnen kann tanzen. Na und. Allein die LEDs zucken geordnet im Takt. Was solls. Das Bühnenbild scheint, wie die Schminke der Deichkindjungs, aus Restposten eines Goafestivals zusammengestückelt. Es kratzt mich nicht die Bohne. Vielmehr stellt sich mir nun die Frage: Sind das wirklich jene Jungs, die im Januar diesen Jahr ein Bandmitglied auf tragische Weise verloren haben? Es ist beeindruckend mit welcher Energie, mit welcher ehrlichen Freude die Deichkinder diese vielschichtige Menschenmasse in Bewegung versetzen. Von 15 bis 45 scheint vor der Bühne alles dabei. Nicht einer steht still. Jeder blickt wie gebannt auf jene Verrückten, die da mit Inbrunst rocken. Mehr als zwei Stunden lang reißen Deichkind, mit ihrem jüngsten Mitglied Ferris MC aka Ferris Hilton, das Eventwerk ab. Nicht eine Minute fühle ich mich gelangweilt oder nicht im ausreichenden Maße unterhalten. Gut, die Musik ist nicht meins. Und wenn man ehrlich ist, erinnert einen das hier Gezeigte, von Zeit zu Zeit, an die uns allen bekannte Feierkultur einer bekannten Baleareninsel. Und trotzdem: Es gefällt!

Gute Laune ist selten geworden. Von daher macht es keinen Sinn auf einem Deichkind-Konzert alles eng und missmutig zu betrachten. Was mir in der Vergangenheit nicht aufgefallen ist (Aus welchen Gründen auch immer.), nun erschließt es sich mir. Was sind schon blendend in Szene gesetzte Superstars gegen einen Haufen wild durchdrehender Freaks? Es ist wie mit dem berühmten dreibeinigen Hund. Selbst wenn man will, man kann ihn nicht ignorieren. Und so schaute auch ich für mehr als zwei Stunden, inklusive zweier Zugaben, jenen dreibeinigen Hund, genannt Deichkind, an. Mit dem Holzhammer ließ ich gute Laune in mich prügeln. Ich hatte Spaß. Weit mehr, als ich nach jenem unerwarteten Anruf eines Freundes erwartet hätte. Und glaubt mir, wenn schon ich Spaß hatte, was müssen dann erst all die durchgedrehten Deichkindanhänger von jenem denkwürdigen Auftritt ihrer Idole gehalten haben? So hoffe ich, dass die Gerüchte, dies sei die letzte Tour der Deichkinder, erdacht und erlogen sind. Es wäre zu schade, wenn ein weiterer Teil der auch so schon viel zu knappen deutschen Spaßkultur für immer verschwinden würde.

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12 2009

Peter Fox & Cold Steel – Live aus Berlin

Am 27.11.2009 erschien die Live-Version eines der besten Alben des Jahres 2008 in Bild und Ton. Peter Fox, ein Drittel der Gesangsfraktion von Seeed präsentiert den Mitschnitt seines Konzertes in der Berliner Wuhlheide aus dem Sommer 2009. Der Film beginnt mit einem Intro, das vor allem eines kann: Berlin so zeigen, wie es ist, abseits von Alexanderplatz, Potsdamer Platz und Regierungsviertel. Sehr stimmungsvoll und eine perfekte Einleitung für das was noch kommen soll. Das Konzertintro bringt einen schnell und effizient in Stimmung auf die folgenden 80 Minuten. Auf der Bühne sorgen eine famose Liveband sowie die absolut grandiosen Cold Steel für die Liveumsetzung des Ganzen, wobei gerade letztgenannte extrem viel Spaß machen. Eine Drumline, bestehend aus 5 jungen Herren, die perfekt choreografiert ihre Steel Drums bearbeiten – ganz groß.

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Die Background-Singer Sektion ist mit Vanessa Mason, J-Luv und der tollen Miss Platnum hochkarätig besetzt, der Backup-MC kommt mit Affenmaske und Peter Fox selbst hat sichtlich Spaß an der ganzen Angelegenheit und beweist aufs neue, dass er eine verdammt coole Sau ist. Die Setlist setzt sich aus dem kompletten Stadtaffe-Album, einigen Seeed-Perlen, einer Cover-Version sowie zwei Songs von Miss Platnum zusammen – eine echt Runde Sache also. Ich jedenfalls habe mich geärgert, nicht dabei gewesen zu sein.
Schnitt, Bild- und Soundqualität sind fantastisch, Musik und Texte sowieso (Peter Fox ist einer der wenigen, der es schafft sexy Texte zu schreiben ohne dabei verrucht oder billig zu klingen).
Wie bereits gesagt: Macht sehr großen Spaß das Ding!

Peter Fox & Cold Steel – “Live aus Berlin” als CD, DVD oder Box-Set hier bestellen!

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12 2009

Haiku d’etat live in Dresden – 29.11.2009

Am Sonntag fand im Puschkin so etwas wie eine Hip Hop Jam statt. Aber irgendwie auch wieder nicht. Angekündigt waren Haiku D’Etat, eine Formierung bestehend aus Aceyalone & Mykah 9 von der Freestyle Fellowship und Absrtact Rude. Alle 3 gehören irgendwie dann noch in die große Project Blowed Familie. Weiterhin waren K-The-I??? und die Magic Heart Genies mit DJ Drez angekündigt. Volles Programm also mit ordentlichen Rap-Schwergewichten.
Das erste Schwergewicht – und das im wahrsten Sinne des Wortes – war K-The-I???. Großes Minus bei ihm: kein DJ! Es macht einfach keinen Spaß, wenn ein Künstler auf die Bühne kommt, seinen Laptop anschmeißt und dann unvermittelt anfängt und ohne Fluss oder musikalische Übergänge seine Titel runterotzt. Erschwerend kam bei ihm noch hinzu, das er aus der Richtung Spoken Word zu kommen scheint. Denn er hat nicht gerappt, sondern predigermäßig Wortsalven auf das Publikum losgebrüllt, die kein Anwesender auch nur im Ansatz verstehen konnte. Musikalisch waren seine Produktion super abstrakt, so in die Richtung Dälek, aber nicht ganz so verzwickelt. Wobei er es geschafft haben muss, sein Körpergewicht auf die Bässe übertragen zu haben, denn die haben einen überrollt. Die Stimme war auch nicht besonders pralle. Alles in Allem zu anstrengend und das Gehör überfordernd.
Danach wurde es unbeabsichtigt lustig zum einen und richtig geil zum anderen. Richtig geil war DJ Drez, der ab diesen Zeitpunkt bis vermutlich zum Ende des Abends die Wheels of Steel bediente. Ganz großes Kino! Aufgrund der geringen Zuschaueranzahl konnte man dem Mann beim handwerken zusehen. Was man gesehen und dazu gehört hat war einfach famos. DJ Drez hat es drauf und ich wage zu behaupten, das er in einer Liga mit Cut Chemist und Kid Koala spielt. Mehr Referenz geht nicht.
Zu Drez gesellte sich dann J the Sarge und etwas später Mykah 9. Mit J the Sarge wurde es lustig. Ich glaube der Gute nimmt Hip Hop zu ernst um noch cool zu sein. Er sah aus wie ein leicht aggressiver Cowboy aus den Südstaaten. Durch seine permanente grimmige Mimik vermittelte er den Eindruck, dass wenn nicht augenblicklich die Leute ihre Arme und Hände in Luft reißen und Yo brüllen, sie waren schon irgendwie gehemmt, er von der Bühne springen würde und jeden persönlich mit der Faust dazu auffordern würde. Und auch sonst hatte man das Gefühl, der Typ hat als Teenager alleine in seinem Kinderzimmer vor dem Spiegel die gängigen Posen geübt und gibt sie nun zum Besten. Es war unfreiwillig komisch anzuschauen. Raptechnisch hat er irgendwie an Taktlos erinnert, hat aber nur halb so viel spaß gemacht. Das wurde alles irgendwie auch nicht besser, als Mykah 9 auf die Bühne kam und die beiden dann Magic Heart Genies ergaben. Die Mugge war der Hammer, aber die Raps haben nicht gepasst. Das war nicht stimmig. Und ob Mykah 9 nun tatsächlich die ganze Zeit in der Gedichtform Haiku gerappt hat kann ich nicht sagen, da bin ich nicht firm drin. Aber er hat es ja des öfteren erwähnt, dass dem so sei, und da glaube ich ihm mal.
Tja und danach hat man dann auf Haiku d’etat gewartet, während DJ Drez immer weiter dazu beitrug, zum Highlight des Abends zu werden. Aber es gab keinen Auftritt von ihnen. Es gehört wohl angeblich zum Konzept, dass wenn die 3 MC’s auf Tour gehen,das sie sich alle als Special Guests featuren. Das muss man erstmal wissen!
Und so wurde der Abend immer länger. Leider steigerte sich auch die Müdigkeit und das Gefühl so langsam doch den Heimweg anzutreten. Aber aufgeben wollte ich noch nicht und zumindest entweder noch 15 min von Abstract Rude oder Aceyalone mitbekommen. Irgendwann trollte sich dann letztgenannter auf die Bühne und legte richtig los. Das war klassisch: ein MC der den DJ feiert und mit ihm interagiert. Aceyalone hat dann auch endlich das abgeliefert, worauf man den ganzen Abend insgeheim gewartet hat: Styles, Skills und Raps mit Flow. Das war zum alle 10 Finger ablecken. Doch leider obsiegte die Müdigkeit und mehr als 15 minuten habe ich dann auch tatsächlich nicht mehr geschafft. Schade, denn so kann ich nichts zu Abstract Rude sagen. Ich hätte ihn zu gerne gesehen. Aber gut. Der Abend war doch unterhaltsam. DJ Drez bekommt den größten Applaus. Wer die Gelegenheit hat in live zu sehen, der soll das unbedingt machen!!

P.S.: Liebes Wettbüro-Team, ein bischen mehr Organisation tut solchen Veranstaltungen gut. In Anbetracht der Anzahl an Acts ist dann doch manchmal weniger mehr.

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12 2009

Marteria/Marsimoto live im Puschkin (Dresden) – Die zweite Meinung…

…ähnelt der ersten Meinung zum Marteria Konzert frappierend. Das Publikum war in der Tat äußerst überschaubar, was echt traurig ist. Da kommt ein großartiger und wirklich innovativer Künstler in die Stadt, einer der wenigen, die noch für Spannung im deutschen Rap sorgen und niemand geht hin. Schieben wir’s mal auf den eher ungünstigen Termin und die fehlende PR, d.h. hoffen wir, dass dies die Gründe waren. Nichtsdestotrotz war das Gebotene wirklich absolut großartig und sehr unterhaltsam. Aber fangen wir von Vorne an. Die Support Acts lassen wir jetzt mal unbeachtet. Zum einen, weil wir deren Auftritt nicht komplett gesehen haben, zum anderen war das was wir gesehen haben wirklich nicht der Rede wert.

Danach hieß es “Classics mit Marteria’s Tour-DJ”. KRS-One, Quasimoto, House Of Pain, Cypress Hill, Gravediggaz, und, und, und. Fantastisch!

Dann Marteria selbst. Wie besprochen mit einigen neuen Stücken und einigen Neuinterpretationen auf Instrumentals von RichBoy (Drop), Lil‘ Wayne (A Milli), The Prodigy (Spitfire) – wunderbar verstärkt durch die Band of Brothers, bestehend aus Live-Schlagzeuger, Live-Didgeridoo-Spieler, Live-DJ, Live Computerbediener und Live-Keyboarder. Toll zu sehen, dass es noch Künstler gibt, die sichtlich Spass an Ihrer Musik und am Live-Auftritt haben und es somit schaffen diese Euphorie auch auf’s Publikum zu übertragen, egal, wie klein dieses Publikum ist. Schön war auch, dass Marteria beim großen “Aus Dem Häuschen” vom Harris Mixtape “Ab in Club”, dessen Part mit charakteristischer Harris Stimme gleich mit übernahm.

Nach 45 Minuten dann Tschüss Dresden, Schock im Publikum, Entrollen eines Marsimoto-Banners auf der Bühne, erleichtertes “aaaahhhh” im Publikum, eine frisch in Grün gekleidete Band Of Brothers und ein Marteria, der in 80er-Jahre Space Sonnenbrille (die an Geordi La Forge aus Star Trek – The next Generation erinnerte) nun sein Alter Ego Marsimoto gab. Jetzt wurde das Puschkin endgültig abgerissen. “Modern Stalking”, “Der Nazi und das Gras”, “Cash dein Sound” … Alles Live wesentlich energetischer und druckvoller als auf Konserve! Abschließend gab es dann noch eine Coverversion von Deichkinds Gassenhauer “RemmiDemmi”, ein würdiger Abschluss, wenn auch nicht ganz so gut wie die eigenen Sachen!

Kleine Anekdote am Rande: Die ebenfalls famose Miss Platnum ward im Publikum gesehen und half später noch am Merchandise-Stand aus. Sehr sympathisch!

Fazit: Marteria/Marsimoto Live = absolut zu empfehlen! Beim nächsten mal gerne wieder!

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11 2009