<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>hoerboten.de &#187; Elektro</title>
	<atom:link href="http://www.hoerboten.de/index.php/tag/elektro/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.hoerboten.de</link>
	<description>Musik, Filme, Games und mehr</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Jan 2012 08:49:07 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Amon Tobin &#8211; ISAM</title>
		<link>http://www.hoerboten.de/index.php/amon-tobin-isam/</link>
		<comments>http://www.hoerboten.de/index.php/amon-tobin-isam/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 18:43:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cazmo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Elektro]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hoerboten.de/?p=1658</guid>
		<description><![CDATA[Unter folgendem Link kann man sich das neue Album vom großartigen Klangingenieur und Sounddesigner Amon Tobin anhören. Mit ISAM liegt das mittlerweile zehnte Album vor. Bis hierhin hat sich der Stil Amon Tobins in eine sehr abstrakte Science-Fiction-Klang-Collage entwickelt. Das was er nun präsentiert ist unglaublich komplex und schwer zugänglich. Ich empfehle mit Nachdruck sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter folgendem <a href="http://soundcloud.com/amon-tobin/amon-tobin-isam"target=blank>Link</a> kann man sich das neue Album vom großartigen Klangingenieur und Sounddesigner <strong>Amon Tobin</strong> anhören. Mit <strong>ISAM</strong> liegt das mittlerweile zehnte Album vor. Bis hierhin hat sich der Stil Amon Tobins in eine sehr abstrakte Science-Fiction-Klang-Collage entwickelt. Das was er nun präsentiert ist unglaublich komplex und schwer zugänglich. Ich empfehle mit Nachdruck sich dieses Album mit Kopfhörern zu Gemüte zu führen. Denn erst so kann man in die volle Klangwelt eintauchen und alles in vollen Zügen entdecken und genießen.</p>
<p>Mit ISAM hat sich Amon Tobin weitestgehend von seinem Ursprung entfernt. Das was bleibt ist die Kategorie Elektronik. Das was nicht mehr ist: Jazz, HipHop, Drum n&#8217; Bass, Blues und Samba. Er hat seinen Samplingwahn und die Klangveränderung diesmal auf die Spitze getrieben. Alles was klingt wurde hier anscheinend verarbeitet. Dabei werden Geräusche aufgenommen und derart verfremdet, dass man nicht im geringsten nur ahnen kann, dass das ein knarrender Stuhl war, geschweige denn eine fressende Katze oder sogar eine fressende Ameise!</p>
<p>Dieses, ja schon fast krankhafte, Klangverfälschen ist aber auch eine schwierige Angelegenheit. Es fehlt leider der Groove und der schwere schleppende Bass. Denn während man bei sämtlichen vorhergehenden Alben ordentlich am Kopfnicken und mitschwingen ist, staunt man nun nur noch Bauklötzer, was im Bereich Klang alles so möglich ist. Das macht das Album an manchen Punkten dann leider auch anstrengend und gestaltet das gesamte Durchhören schwierig.</p>
<p><img src="http://www.hoerboten.de/wp-content/uploads/2011/06/Amon_Tobin-ISAM-2011-.jpg" alt="Amon_Tobin-ISAM-2011-" title="Amon_Tobin-ISAM-2011-" width="500" height="500" class="aligncenter size-full wp-image-1667" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hoerboten.de/index.php/amon-tobin-isam/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fischmob &#8211; Power (1998)</title>
		<link>http://www.hoerboten.de/index.php/fischmob-power-1998/</link>
		<comments>http://www.hoerboten.de/index.php/fischmob-power-1998/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 May 2011 18:24:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cazmo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Crossover]]></category>
		<category><![CDATA[Elektro]]></category>
		<category><![CDATA[HipHop]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hoerboten.de/?p=1590</guid>
		<description><![CDATA[Die Gunst der Stunde hatte es so gewollt, dass mir für beschränkte Zeit ein Automobil zur Verfügung stand, welches an jenem Tag benutzt werden wollte. Denn so hatte es der Wettergott beschlossen, goß es an jenem Morgen doch wie aus Eimern. So fand ich mich dann im morgendlichen Ich-muss-zur-Arbeit-Stau wieder. Der große Unterschied zu den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gunst der Stunde hatte es so gewollt, dass mir für beschränkte Zeit ein Automobil zur Verfügung stand, welches an jenem Tag benutzt werden wollte. Denn so hatte es der Wettergott beschlossen, goß es an jenem Morgen doch wie aus Eimern. So fand ich mich dann im morgendlichen Ich-muss-zur-Arbeit-Stau wieder. Der große Unterschied zu den anderen Robotern war der, dasss ich ein breites Grinsen im Gesicht hatte. Grund dafür war <strong>Power</strong>. Das zweite, letzte und so andere Album der Hamburger <strong>Fischmob</strong>. Das Motto der Platte heißt: &#8220;Diese Platte eröffnet das Zeitalter des Allround-Styles! Digital oder analog. Schrammel oder Beats. Alles wird gut. Denn die Mutter von alledem heißt Musik. Und Mutter hat immer Recht.&#8221; Und es wurde alles gut&#8230;zumindest an diesem Tag.<br />
Fischmob spielten in Bezug auf Beklopptheit und absoluter Textkreativität in der gleichen Liga wie Der Tobi und das Bo/<a href="http://www.hoerboten.de/index.php/funf-sterne-deluxe-%E2%80%93-neonow-%E2%80%93-dumm-aber-schlau/"target=blank>5 Sterne Deluxe</a>.<br />
Wie herrlich dieses alte Zeug wieder zu hören. Angefangen mit &#8220;Susanne zur Freiheit&#8221;, gefolgt von &#8220;Johnny&#8221;, &#8220;Du (äh, du)&#8221;&#8230;ach wie sinnlos, da kann ich ja gleich die ganze Titelliste runterschreiben!</p>
<p>&#8220;Fischmob verpestet den Hamburger Luftraum, lass mal stecken den Duftbaum er kann dich nicht retten, denn schon mein Mundgeruch is Grund genuch für Zaaahnpastareeiim&#8230;Wooohaaa&#8221;.</p>
<p>Ach ich will hier auch garnicht so viel darüber reden. Ich wollte mal wieder an ein Meisterwerk erinnern.</p>
<p><img src="http://www.hoerboten.de/wp-content/uploads/2011/05/Fischmob-power.jpg" alt="Fischmob power" title="Fischmob power" width="400" height="400" class="aligncenter size-full wp-image-1595" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hoerboten.de/index.php/fischmob-power-1998/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>edIT – Crying Over Pros For No Reason (2004)</title>
		<link>http://www.hoerboten.de/index.php/edit-%e2%80%93-crying-over-pros-for-no-reason-2004/</link>
		<comments>http://www.hoerboten.de/index.php/edit-%e2%80%93-crying-over-pros-for-no-reason-2004/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 18:08:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cazmo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf's Ohr]]></category>
		<category><![CDATA[Elektro]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hoerboten.de/?p=1537</guid>
		<description><![CDATA[Die Kette der Ereignisse, wie man zu neuer alter Musik kommt ist manchmal so kurz und faszinierend. Durch das Internet ist es heute schon beängstigend schnell geworden. Da passiert es schon einmal, dass man innerhalb von fünf bis sechs Minuten einen neuen Interpreten kennenlernt und schwups ein oder zwei Alben via iTunes oder Amazon auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kette der Ereignisse, wie man zu neuer alter Musik kommt ist manchmal so kurz und faszinierend. Durch das Internet ist es heute schon beängstigend schnell geworden. Da passiert es schon einmal, dass man innerhalb von fünf bis sechs Minuten einen neuen Interpreten kennenlernt und schwups ein oder zwei Alben via iTunes oder Amazon auf seinem Rechner hat und den ganzen Tag seine neue Liebe hoch und runter hört, weil man so fasziniert ist.<br />
So wie im vorliegenden Fall. Man stöbert auf seiner Lieblings-Trash-Gossip-Seite und stößt auf ein Video von tanzenden Zwillingen. Ersteinmal ist man hin und weg von den perfekt auf die Musik abgestimmten Bewegungen der beiden, von den Bewegungen an und für sich und von der Musik zu der getanzt wird.<br />
Das ist kein Video von Chris Cunningham, wie zum Teufel machen die das?!?! Bläm, die erste Fatsche im Gesicht ob dieser geilen Geschichte. Dann beginnt die Suche nach der Mucke und ob es von den „Les Twins“ noch mehr Videos gibt. Zack bei deiner Tube nachgeschaut und schon findet man im ersten Kommentar den Interpreten des Liedes, copy+paste im neuen Tab bei Amazon reingehauen und das Album <strong>Crying Over Pros For No Reason</strong> für nen Appel und’n Ei kaufen. Das Vinyl kann man nur noch gebraucht für ungeheuerliche 100 Äppel und Eier erwerben. Dann noch mehr Videos von „Les Twins“ reinziehen und fasziniert mit dem Kopf über diese Körperbeherrschung schütteln.</p>
<p><img src="http://www.hoerboten.de/wp-content/uploads/2011/04/edIT-Crying.jpg" alt="edIT Crying" title="edIT Crying" width="500" height="500" class="aligncenter size-full wp-image-1539" /></p>
<p>Wenn man damit fertig ist, dass Album von <strong>edIT</strong> anhören. Bläm, die zweite Fatsche ins Gesicht! Wie konnte mir bitte dieses Album 2004 nicht aufgefallen sein!? Ich schäme mich.<br />
Aber wie soll ich nun dem geneigten Leser, welcher sich auch gerne ein oder zwei Fatschen abholen möchte, die Musik von edIT beschreiben? Am einfachsten lässt es sich über Vergleiche anderer Interpreten anstellen. Beim Hören des genannten Albums erinnert man sich an Four Tet, Amon Tobin, Flying Lotus, Squarepusher, Aphex Twin und auch noch bisschen Venetian Snares. So. Im Grunde handelt es sich um spärisch groovendes Gefrickel gespickt mit Bruchkernen und Schnitten. Ich hoffe ich konnte euch das Gehör wässrig machen. Ich bin dann mal speisen.</p>
<p>P.S.: Für die die es genau wissen wollen: Das Genre in das edIT eingeordnet wird schimpft sich &#8220;Glitch&#8221; und ist eine Unterart des Genres &#8220;Clicks &#038; Cuts&#8221;. Dabei basiert Glitch auf digitalen Störgeräuschen, beabsichtigten zufälligen Klangereignissen oder programmierten Algorithmen. Ursprünglich kommt der Begriff aus der Elektronik und bezeichnet Fehler in Schaltkreisen. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hoerboten.de/index.php/edit-%e2%80%93-crying-over-pros-for-no-reason-2004/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>The Chemical Brothers &#8211; Further</title>
		<link>http://www.hoerboten.de/index.php/the-chemical-brothers-further/</link>
		<comments>http://www.hoerboten.de/index.php/the-chemical-brothers-further/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 09:42:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cazmo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Elektro]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hoerboten.de/?p=1110</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt ein neues Album der Chemical Brothers, genannt Further.
Und das Teil rummstbummst, fiept, knarrtst, bricht, dröhnt, kreischt und treibt mächtig nach vorne. Further ist klassisch in einzelne Titel unterteilt, was aber eigentlich nicht nötig ist. Denn die Songs gehen nahtlos in einander über. So wirkt und klingt das nach einem sehr durchdachten Live-Set. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt ein neues Album der <strong>Chemical Brothers</strong>, <em>genannt Further</em>.<br />
Und das Teil rummstbummst, fiept, knarrtst, bricht, dröhnt, kreischt und treibt mächtig nach vorne. Further ist klassisch in einzelne Titel unterteilt, was aber eigentlich nicht nötig ist. Denn die Songs gehen nahtlos in einander über. So wirkt und klingt das nach einem sehr durchdachten Live-Set. Es wird sich langsam warmgetanzt, dann folgt eine Verschnaufpause, bis es wieder BigBeatmäßig ordentlich losfetzt. Das macht unglaublich viel Spaß.<br />
Während die meisten Künstler nach und nach Musikvideos veröffentlichen, wenn überhaupt, so gehen die <strong>Chemical Brothers</strong> einen anderen Weg. Sie veröffentlichen zusammen mit der CD eine DVD, die für jeden Song ein Video bereithält. So bekommt man ein feines Gesamtkunstwerk für Ohr und Auge geboten. Eine feine Sache!</p>
<p><img src="http://www.hoerboten.de/wp-content/uploads/2010/06/Chemical-Brothers1.jpg" alt="Chemical Brothers" title="Chemical Brothers" width="400" height="400" class="aligncenter size-full wp-image-1112" /></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003HFFVEA?ie=UTF8&#038;tag=hoerbotende-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B003HFFVEA">The chemical Brothers &#8211; &#8220;Further&#8221; hier bestellen!</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=hoerbotende-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B003HFFVEA" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hoerboten.de/index.php/the-chemical-brothers-further/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dan Le Sac Vs Scroobius Pip &#8211; Get Better Video</title>
		<link>http://www.hoerboten.de/index.php/dan-le-sac-vs-scroobius-pip-get-better-video/</link>
		<comments>http://www.hoerboten.de/index.php/dan-le-sac-vs-scroobius-pip-get-better-video/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 09:49:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cazmo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf's Auge]]></category>
		<category><![CDATA[Auf's Ohr]]></category>
		<category><![CDATA[Elektro]]></category>
		<category><![CDATA[HipHop]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hoerboten.de/?p=950</guid>
		<description><![CDATA[Dan Le Sac Vs Scroobius Pip haben den Song &#8220;Get Better&#8221; ihres neuen Albums visualisiert. 

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dan Le Sac Vs Scroobius Pip haben den Song &#8220;Get Better&#8221; ihres neuen <a href="http://www.hoerboten.de/index.php/dan-le-sac-vs-scroobius-pip-–-the-logic-of-chance/"target=blank>Albums</a> visualisiert. </p>
<p><object width="500" height="405"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/yEitrZU-nCw&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/yEitrZU-nCw&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="405"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hoerboten.de/index.php/dan-le-sac-vs-scroobius-pip-get-better-video/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>M.I.A. &#8211; Neue Single + Video</title>
		<link>http://www.hoerboten.de/index.php/m-i-a-neue-single-video/</link>
		<comments>http://www.hoerboten.de/index.php/m-i-a-neue-single-video/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 12:02:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cazmo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf's Auge]]></category>
		<category><![CDATA[Auf's Ohr]]></category>
		<category><![CDATA[Elektro]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hoerboten.de/?p=945</guid>
		<description><![CDATA[Im Juni veröffentlicht M.I.A. voraussichtlich ihr neues Album. Der Appetizer dazu heißt &#8220;Born Free&#8221; und kommt mit einem sehr, nun ja, hartem Video. Der veranwortliche Regisseur heißt Romain Gavras, jener der uns 2008 das Video &#8220;Stress&#8221; von Justice beschert hat. 

M.I.A, Born Free from ROMAIN-GAVRAS on Vimeo.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Juni veröffentlicht M.I.A. voraussichtlich ihr neues Album. Der Appetizer dazu heißt &#8220;Born Free&#8221; und kommt mit einem sehr, nun ja, hartem Video. Der veranwortliche Regisseur heißt Romain Gavras, jener der uns 2008 das Video <strong>&#8220;Stress&#8221;</strong> von <strong>Justice</strong> beschert hat. </p>
<p><object width="500" height="405"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=11219730&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=11219730&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="500" height="405"></embed></object>
<p><a href="http://vimeo.com/11219730">M.I.A, Born Free</a> from <a href="http://vimeo.com/user3148077">ROMAIN-GAVRAS</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hoerboten.de/index.php/m-i-a-neue-single-video/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Anti-Pop Consortium live in Dresden vs. Paint Club 22.04.2010</title>
		<link>http://www.hoerboten.de/index.php/anti-pop-consortium-live-in-dresden-vs-paint-club-22-04-2010/</link>
		<comments>http://www.hoerboten.de/index.php/anti-pop-consortium-live-in-dresden-vs-paint-club-22-04-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 15:21:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cazmo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf's Auge]]></category>
		<category><![CDATA[Auf's Ohr]]></category>
		<category><![CDATA[Elektro]]></category>
		<category><![CDATA[HipHop]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hoerboten.de/?p=895</guid>
		<description><![CDATA[Am Abend des 22.04.2010 fand in Dresden wieder ein bischen Subkultur statt. Die Veranstalter von Blockrockinbeats haben zu einem netten &#8220;Soundbeerdigungsabend&#8221; mit dem Anti-Pop Consortium geladen. Zusätzlich starteten Cromatics den ersten Paint Club &#8211; die &#8220;Weiterentwicklung&#8221; der Secret Wars. Beides zusammen fand im Sektor Evolution statt.
Rückblickend fällt der Abend in die Kategorie &#8220;schlechte Nachricht/gute Nachricht&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Abend des 22.04.2010 fand in Dresden wieder ein bischen Subkultur statt. Die Veranstalter von Blockrockinbeats haben zu einem netten &#8220;Soundbeerdigungsabend&#8221; mit dem <strong>Anti-Pop Consortium</strong> geladen. Zusätzlich starteten <a href="http://www.cromatics.de/" target="blank">Cromatics</a> den ersten <a href="http://www.the-paint-club.com/" target="blank">Paint Club</a> &#8211; die &#8220;Weiterentwicklung&#8221; der <a href="http://www.cromatics.de/Agentur_Hompage/SecretWarsGermany.html" target="blank">Secret Wars</a>. Beides zusammen fand im Sektor Evolution statt.<br />
Rückblickend fällt der Abend in die Kategorie &#8220;schlechte Nachricht/gute Nachricht&#8221; und getreu dem Motto beginne ich mit der schlechten Nachricht. Der Paint Club, als ein &#8220;&#8230;einzigartiges Turnier talentierter Illustratoren, Grafiker, Comiczeichner und Strassenkünstler, bei dem kreative Höchstleistungen, Wettbewerb und ein aufgeschlossenes Publikum miteinander verschmelzen.&#8221;, war eine absolute Nullnummer. Das Abstimmungssystem via Geräuschäußerungen, gemessen mittels fehlerhaften Messutensil, scheitert einfach daran, dass hier gewinnt wer die meisten Leute von sich mitbringt. Das führte dann auch dazu, dass Carpaso und Andy K. der <a href="http://www.bandits-dresden.de/" target="blank">Bandits Dresden</a>,  bereits in der ersten Runde völlig unerwartet ausschieden. Waren es doch alleine die beiden, die es verdient hätten weiterzukommen. Und so schrien sich dann 4 betrunkene 16 jährige Milchbubies mit ihren Hausaufgabenheftkritzeleien ins Finale. Um es auf einen Punkt zu bringen: die Veranstaltung Paint Club war unterirdisch!</p>
<p>Und nun zu der guten Nachricht: Anti-Pop Consortium haben nicht entäuscht. Bevor APC auftraten waren noch ein zwei andere Musiker zu hören. &#8220;That Fucking Sara&#8221; hat während der Acts wunderbartsen HipHop aufgelegt. Wie nicht anders zu erwarten wurde dem kürzlich verstorbenem <a href="http://www.hoerboten.de/index.php/rap-legende-guru-ist-tot/">Gruru</a> ausgiebigst gehuldigt. Wieder einmal eine vortreffliche DJ Wahl.<br />
Vor APC trat <a href="http://www.hoerboten.de/index.php/haiku-detat-live-in-dresden-29-11-2009/">K-the-I???</a> auf. Die Menschwerdung Tummies von der Gummibärenbande wuchtete so dicke Beats durch die Kabelei der Anlage, dass einige kollabierten. Denn nach seinem Eröffnungstitel, ein total abgedrehtes Instrumental, mussten Lautsprecherkabel ausgewechselt werden, bevor er weiter machen konnte. Da man diesmal wußte was einen erwartet, war man auch nicht komplett vom Dargebotenen überrollt. Hat Spass gemacht.<br />
Dann landeten APC aus der Zukunft des Rap mit ihrem &#8220;Full Contact Sound Clash&#8221;-Raumschiff aus einer anderen Dimension einer anderen Galaxie eines anderen Universums. Die Bühne eingetaucht in Nebel und blauem Licht kamen Sayyd, High Priest, Beans und Earl Blaize nacheinander auf die Bühne. Dabei nutzte Sayyd jede Sekunde, um darauf hinzuweisen, dass wir jetzt in Dresden sind. Im einleitenden Instrumental wurde mit gepitchten Tarzanschreien und derbe schweren und vetrackten Elektro-HipHop-Breakbeats klargemacht, das man sich auf einer, nein DER Beerdingung von Geräusch und Klang befand. Die hauptsächlich vom aktuellen Album vorgestellten Titel wurden ordentlich variiert und auch die beiden Klassiker &#8220;Dead in Motion&#8221; und &#8220;Ping Pong (the Return)&#8221; waren ebenfalls Remixe, haben aber dennoch am meisten Freude bereitet.<br />
Als dann die vier Nichterdbewohner aus New York wieder in ihr Raumschiff gestiegen und gen Heimat gestartet waren, konnte man beruhigt feststellen, dass Geräusch und Klang noch am Leben waren. An die fulminante Show als Opener für Radiohead am 11.09.2001 in Berlin konnten sie nicht anknüpfen. Trotzdem war sehr cool die vier Avantgarde-Typen des HipHop einmal wieder live zu sehen.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&#038;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fgp%2Fentity%2FAnti-Pop-Consortium%2FB000APM2GK%3Fie%3DUTF8%26ref_%3Dsr%5Fntt%5Fsrch%5Flnk%5F1%26qid%3D1272105207%26sr%3D8-1&#038;site-redirect=de&#038;tag=hoerbotende-21&#038;linkCode=ur2&#038;camp=1638&#038;creative=19454">Musik von Anti-Pop Consortium hier bestellen!</a><img src="https://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=hoerbotende-21&#038;l=ur2&#038;o=3" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hoerboten.de/index.php/anti-pop-consortium-live-in-dresden-vs-paint-club-22-04-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Animal Collective &#8211; Merriweather Post Pavillion &amp; Caribou &#8211; Swim</title>
		<link>http://www.hoerboten.de/index.php/animal-collective-merriweather-post-pavillion-caribou-swim/</link>
		<comments>http://www.hoerboten.de/index.php/animal-collective-merriweather-post-pavillion-caribou-swim/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 08:11:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cazmo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Elektro]]></category>
		<category><![CDATA[Indie]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hoerboten.de/?p=878</guid>
		<description><![CDATA[Ein Gastbeitrag
Über Musik zu schreiben ist für mich wie über Philospohie zu schwimmen. Das Angebot der HOERBOTEN.DE, einen Gastbeitrag über drei Bahnen im 25 Meter-Becken zu verfassen, will ich trotzdem dankend annehmen. Wir tauchen in die aktuellen Platten von Animal Collective und Caribou ein. Stücke beider Alben im Wechsel zu hören mag daneben gehen; ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Gastbeitrag</strong></p>
<p>Über Musik zu schreiben ist für mich wie über Philospohie zu schwimmen. Das Angebot der HOERBOTEN.DE, einen Gastbeitrag über drei Bahnen im 25 Meter-Becken zu verfassen, will ich trotzdem dankend annehmen. Wir tauchen in die aktuellen Platten von <strong>Animal Collective</strong> und <strong>Caribou </strong>ein. Stücke beider Alben im Wechsel zu hören mag daneben gehen; ein gemeinsamer Textbeitrag hingegen passt wunderbar &#8211; denn der kleinste gemeinsame Nenner dieses ungleichen Paares beschränkt sich darauf: Es sind psychoaktive Meisterwerke.<br />
 Das Atmen nicht vergessen. Die AC Scheibe wird zum Klassiker und von den Meisten in 15 Jahren vielleicht besser verstanden als gegenwärtig. &#8220;Merriweather Post Pavillion&#8221; ist eine Gehirnschnecke. Das zeichnet sich erst nach mehrmaligem Hören ab und dann ist es auch schon zu spät. Jedoch hätte man es wissen müssen &#8211; die Gestaltung des Albumcovers warnt vor. Damit sind wir an der ersten Wende, wechseln von Freistil auf Brust. Das Wasser wird flacher und fühlt sich auf einmal um 5 Kelvin wärmer an &#8211; &#8220;Swim&#8221; von Caribou will man draussen an den Elbwiesen hören, Caipirinha trinkend im knietiefen beleuchteten Pool in einer lauen Nacht. Falls das nicht geht, tun es auch Kopfhörer, die Heim-Stereo oder das VW Soundsystem. Vielleicht ist das die Platte, die man von den Chemical Brothers erwartet hätte? Schon schlägt man zur letzten Wende an und wird die verbleibenden 25 Meter von einem Torrent abwärts mitgerissen, daher kann man sich entspannt in die tote-Mann-Position begeben und einfach mit der Strömung treiben lassen. Aus den Felsspalten ranken links und rechts Songs, Geschichten und Szenerien in die Höhe, wiegen sich im Wind und du bist ganz nah dran zu verstehen, was <strong>Animal Collective</strong> in &#8220;Guys Eyes&#8221; mit &#8220;I really want to do just what my body wants to, I really want to do just what my body needs to&#8221; meinen.</p>
<div id="attachment_883" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img src="http://www.hoerboten.de/wp-content/uploads/2010/04/acca1.jpg" alt="Caribou - Swim &amp; Animal Collective - Merriweather Post Pavillion" title="acca" width="500" height="500" class="size-full wp-image-883" /><p class="wp-caption-text">Caribou - Swim &#038; Animal Collective - Merriweather Post Pavillion</p></div>
<p>Caribou &#8220;Swim&#8221; erschien offizell im April 2010 bei city slang, Animal Collective &#8220;Merriweather Post Pavillion&#8221; wurde im Januar 2009 von domino veröffentlicht.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00318EDE2?ie=UTF8&#038;tag=hoerbotende-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B00318EDE2">Caribou &#8211; &#8220;Swim&#8221; hier bestellen!</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=hoerbotende-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B00318EDE2" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001JRY1L2?ie=UTF8&#038;tag=hoerbotende-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B001JRY1L2">Animal Collective &#8211; &#8220;Merriweather Post Pavilion&#8221; hier bestellen!</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=hoerbotende-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B001JRY1L2" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hoerboten.de/index.php/animal-collective-merriweather-post-pavillion-caribou-swim/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Deichkind live in Dresden – Eventwerk, 12.12.2009</title>
		<link>http://www.hoerboten.de/index.php/deichkind-live-in-dresden-%e2%80%93-eventwerk-12-12-2009/</link>
		<comments>http://www.hoerboten.de/index.php/deichkind-live-in-dresden-%e2%80%93-eventwerk-12-12-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 14:14:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cazmo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Auf's Auge]]></category>
		<category><![CDATA[Auf's Ohr]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Elektro]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hoerboten.de/?p=498</guid>
		<description><![CDATA[Ein Gastbeitrag!
Ein dreibeiniger Hund macht gute Laune

 
Wer kennt sie nicht, die unerwarteten Anrufe guter Freunde. „Du, Deichkind ist in der Stadt. Wie sieht´s aus? Gehen wir hin.“ Verdammt. Und wieder auf dem falschen Fuß erwischt. Das Gestammel beginnt. „Das letzte Mal, als ich Deichkind live gesehen habe, hätte ich höchstens Yippie, yippie, yeah geschrieen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Gastbeitrag!</p>
<p><strong>Ein dreibeiniger Hund macht gute Laune<br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Wer kennt sie nicht, die unerwarteten Anrufe guter Freunde. „Du, Deichkind ist in der Stadt. Wie sieht´s aus? Gehen wir hin.“ Verdammt. Und wieder auf dem falschen Fuß erwischt. Das Gestammel beginnt. „Das letzte Mal, als ich Deichkind live gesehen habe, hätte ich höchstens Yippie, yippie, yeah geschrieen, wenn die Bühne in Flammen aufgegangen wäre. Ich bin kein Fan deutscher Musik. Erst recht keiner Musik, die sich bei Stefan Raabs Music Vision Song Contest an den Hals der Nation wirft. Nichts gegen die Nation. Nur gegen Stefan Raab.“ Ein nutzloser Versuch, das Unvermeidliche abzuwenden. Einen Tag später folgte ein weiterer Anruf. „Ich habe die Karten. Wir treffen uns morgen Abend gegen 19.30 Uhr.&#8221; Na super. Entsprechende Vorfreude machte sich breit, als es schließlich hinaus in den kalten Samstagabend ging. Die Freude wuchs, als sich vor dem Eventwerk eine circa 50  Meter lange und nicht minder breite Menschenschlange auf vier gestresste Ordner zu bewegte. Ich höre mich kurz rufen: „Karte zu verkaufen.“ Ein Spruch, der bei meinen Begleitern wenig Zuspruch findet: „Willst du schlechte Laune verbreiten?“ Bei einem Deichkindkonzert? Natürlich nicht. Ich will nur hier weg, schießt es mir durch den Kopf, während ich mir den Weg durch tausende leere, am Boden liegende Bier-, Wein- und Sektflaschen bahne.</p>
<p>Vor der Bühne angekommen, geht das Hadern weitern. Ich bin zu nüchtern. Oder vielleicht doch auf dem falschen Planeten? Wo man hin sieht: Neon. Beklebte Mülltüten. Sonnenbrillen, die wirklich nur im Dunklen getragen werden sollten. Und nicht zu vergessen – Das Grölen: Deichkind, wuhuhu. Party. Bitte? Ich geb euch gleich wuhuhu, ihr Quälgeister. Auf der weißen Leinwand, die noch den Blick auf die Bühne versperrt, läuft ein buntes Konglomerat internationaler Musikvideos. Allein KRS One und sein „Sound of the Police“ brennen sich in mein Hirn. Es ist das letzte, was ich sehe, bevor der von Deichkind angerichtete Kessel Buntes die Massen zu bewegen beginnt. Unbändiger Jubel setzt ein, als eines jener Deichkindfilmchen zu flimmern beginnt, das nur im Drogenwahn produziert werden konnte. Bizarre Figuren, in noch bizarreren Situation. Alles im Schulprojektstil zusammengefrickelt. Ich blicke sehnsüchtig gen Ausgang, doch schon setzen wild flackernde Stroboskope und die mit LEDs bestückten Outfits der Deichkindcrew die noch immer verhüllte Bühne in Szene. Der Vorhang fällt. Die Bässe dröhnen. „Arbeit nervt.“ Die Menschenmasse verschmilzt. Alle Arten von Körperteilen schwingen, wippen, tanzen. Ja, ein Kulturschock kann einen auch in der eigenen Heimat treffen, weiß ich nun. Auch wenn alles in mir schreit: „Lauf!“, bewegen sich meine Beine nicht in der erwarteten Weise. Wie mein Kopf, fangen sie an zu wippen. Ich liebe Bässe, und die gibt es in den kommenden zwei Stunden am Stück.</p>
<p>Auch wenn ich wohl einer der wenigen bin, die nicht einen Text mitgrölen können und auch die auf der Bühne gezeigte Performance mich eher an eine Walddorfschule und das oft zitierte Tanzen der eigenen Namen erinnert, es macht Spaß, den Verrückten da oben zuzuschauen. Nicht einer von ihnen kann tanzen. Na und. Allein die LEDs zucken geordnet im Takt. Was solls. Das Bühnenbild scheint, wie die Schminke der Deichkindjungs, aus Restposten eines Goafestivals zusammengestückelt. Es kratzt mich nicht die Bohne. Vielmehr stellt sich mir nun die Frage: Sind das wirklich jene Jungs, die im Januar diesen Jahr ein Bandmitglied auf tragische Weise verloren haben? Es ist beeindruckend mit welcher Energie, mit welcher ehrlichen Freude die Deichkinder diese vielschichtige Menschenmasse in Bewegung versetzen. Von 15 bis 45 scheint vor der Bühne alles dabei. Nicht einer steht still. Jeder blickt wie gebannt auf jene Verrückten, die da mit Inbrunst rocken. Mehr als zwei Stunden lang reißen Deichkind, mit ihrem jüngsten Mitglied Ferris MC aka Ferris Hilton, das Eventwerk ab. Nicht eine Minute fühle ich mich gelangweilt oder nicht im ausreichenden Maße unterhalten. Gut, die Musik ist nicht meins. Und wenn man ehrlich ist, erinnert einen das hier Gezeigte, von Zeit zu Zeit, an die uns allen bekannte Feierkultur einer bekannten Baleareninsel. Und trotzdem: Es gefällt!</p>
<p>Gute Laune ist selten geworden. Von daher macht es keinen Sinn auf einem Deichkind-Konzert alles eng und missmutig zu betrachten. Was mir in der Vergangenheit nicht aufgefallen ist (Aus welchen Gründen auch immer.), nun erschließt es sich mir. Was sind schon blendend in Szene gesetzte Superstars gegen einen Haufen wild durchdrehender Freaks? Es ist wie mit dem berühmten dreibeinigen Hund. Selbst wenn man will, man kann ihn nicht ignorieren. Und so schaute auch ich für mehr als zwei Stunden, inklusive zweier Zugaben, jenen dreibeinigen Hund, genannt Deichkind, an. Mit dem Holzhammer ließ ich gute Laune in mich prügeln. Ich hatte Spaß. Weit mehr, als ich nach jenem unerwarteten Anruf eines Freundes erwartet hätte. Und glaubt mir, wenn schon ich Spaß hatte, was müssen dann erst all die durchgedrehten Deichkindanhänger von jenem denkwürdigen Auftritt ihrer Idole gehalten haben? So hoffe ich, dass die Gerüchte, dies sei die letzte Tour der Deichkinder, erdacht und erlogen sind. Es wäre zu schade, wenn ein weiterer Teil der auch so schon viel zu knappen deutschen Spaßkultur für immer verschwinden würde.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hoerboten.de/index.php/deichkind-live-in-dresden-%e2%80%93-eventwerk-12-12-2009/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

