Fischmob – Power (1998)
Die Gunst der Stunde hatte es so gewollt, dass mir für beschränkte Zeit ein Automobil zur Verfügung stand, welches an jenem Tag benutzt werden wollte. Denn so hatte es der Wettergott beschlossen, goß es an jenem Morgen doch wie aus Eimern. So fand ich mich dann im morgendlichen Ich-muss-zur-Arbeit-Stau wieder. Der große Unterschied zu den anderen Robotern war der, dasss ich ein breites Grinsen im Gesicht hatte. Grund dafür war Power. Das zweite, letzte und so andere Album der Hamburger Fischmob. Das Motto der Platte heißt: “Diese Platte eröffnet das Zeitalter des Allround-Styles! Digital oder analog. Schrammel oder Beats. Alles wird gut. Denn die Mutter von alledem heißt Musik. Und Mutter hat immer Recht.” Und es wurde alles gut…zumindest an diesem Tag.
Fischmob spielten in Bezug auf Beklopptheit und absoluter Textkreativität in der gleichen Liga wie Der Tobi und das Bo/5 Sterne Deluxe.
Wie herrlich dieses alte Zeug wieder zu hören. Angefangen mit “Susanne zur Freiheit”, gefolgt von “Johnny”, “Du (äh, du)”…ach wie sinnlos, da kann ich ja gleich die ganze Titelliste runterschreiben!
“Fischmob verpestet den Hamburger Luftraum, lass mal stecken den Duftbaum er kann dich nicht retten, denn schon mein Mundgeruch is Grund genuch für Zaaahnpastareeiim…Wooohaaa”.
Ach ich will hier auch garnicht so viel darüber reden. Ich wollte mal wieder an ein Meisterwerk erinnern.






