Percy Jackson – Quatsch mit Sauce

Tja, man hätte es sich denken können. Die Jonas Bothers treffen God Of War…das kann nur wenig bis gar nichts werden. Dabei habe ich große Lust auf einen neuen Film der sich die griechische Mythologie zum Thema nimmt und hege deshalb große Hoffnungen in das Remake von “Clash of the Titans” oder die potentielle “God Of War”-Verfilmung.

Ohne die Bücher zu kennen fand ich anfangs die Idee das Ganze in die Jetztzeit zu holen durchaus interessant, aber “Percy Jackson – Diebe im Olymp” macht sich hier vieles zu einfach. Man nimmt sich weder die Zeit, die Figuren vorzustellen und einzuführen, noch gelingt es die “Story” plausibel zu erklären. Ständig beschleicht einen das Gefühl, das der Plot um die Figuren gesrickt wurde, um so viele Figuren der griechischen Mythologie, wie nur möglich unterzubringen. Zugegeben, die Effekte sind solide und Uma Thurman als Medusa ist auch wirklich beeindruckend aber das täuscht auch nicht über die durch und durch amerikansierte Story hinweg. So befindet sich der Eingang zum Hades in L.A. (was eine nette augenzwinkernde Idee ist), der zum Olymp auf dem Dach des Empire State Building (!). Ich hätte wenigstens eines von beiden in Griechenland vermutet aber vielleicht bin ich da zu naiv! Zu erwähnen sei noch, das die deutsche Synchronisation absolut unterirdisch ist und bestenfalls das Niveau von TV-Serien-Synchros hat. Den Eintrittspreis kann man sich sparen.

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02 2010

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