Blink 182 – Neighborhoods

blink182-neighborhoodsComeback-Alben sind ja immer so eine Sache. Selten brachten Bands, die sich auflösten und nach einiger Zeit wieder zusammenrauften nach den obligatorischen Comeback-Konzerten auch brauchbare Alben heraus. Man erinnert sich mit Grausen an das letztjährige Stone Temple Pilots Werk.
Auch unser aller Lieblings-Westcoast-Infantilen-Punk-Trio Blink 182 geht nun diesen Weg. Nachdem man sich im Jahre 2005 trennte versuchten sich die Mitglieder fortan mit Angels And Airwaves (Tom DeLonge), bzw +44 (Mark Hoppus/Travis Barker) zwar in durchaus gefälligen Bands, die aber keinesfalls an alte Glanztaten heranreichen konnten. So wohnt dem nun vorliegenden 6. Album, dem ersten nach der „Wiedervereinigung“, der schale Beigeschmack der „Reunion aus Wirtschaftlichen Gründen“ inne.

Solche Mutmaßungen egalisieren sich in Anbetracht dessen, was auf der Platte geboten wird allerdings recht schnell, denn „Neighborhoods“, so der Name des Albums, ist (für mich) nicht weniger als eine der Platten des Jahres (und das Jahr war musikalisch gesehen bislang alles andere als schlecht).

Die Platte beginnt mit einem, sich aus der Ferne anschleichenden treibenden Schlagzeugpart, der alsbald von einer seichten 80s-Synthi-Fläche zugedeckt wird. Hier erschreckt man sich kurz, weil man schlichtweg nicht mit Synthies rechnet(, und die 80er und das derzeitige Revival selbiger, richtig übel waren/sind). Nach einigen Sekunden ist dieser exotische Moment jedoch verflogen ohne großartig gestört zu haben. „Ghost on the Dancefloor“ dieser erste Track der Platte, schenkt einem von nun an alles, was toll war/ist an den Drei’n aus San Diego. Das wunderbare Zusammenspiel der Stimmen von Tom DeLonge und Mark Hoppus, die 3-4 Akkorde und eben Travis Barker, der für mich zu einem der besten Schlagzeuger der Welt gehört und dies auch im weiteren Verlauf der Platte ziemlich oft unter Beweis stellt. Seit einiger Zeit wieder ein Album, das mich genau auf die einzelnen Instrumente hat hören lassen (allein was auf „Hearts all Gone“ an den Drums passiert begeistert vollends).
Das pubertäre in den Texten ist wie bereits beim selbstbetitelten Vorgänger verschwunden und Tom DeLonge hat einiges an Angels-And-Airwaves-Atmosphäre mitgebracht. Musik die glücklich macht, und zwar sehr. Somit ist Neighborhoods die perfekte Antithese zum lieblosen und belanglosen Comeback-Album. Hoffen wir, dass es nicht das letzte Blink 182 Album ist.

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23

10 2011

23 (Sido & Bushido machen gemeinsame Sache) – eine 3-Wort-Rezension:

dümmlich, peinlich, langweilig

17

10 2011

Scroobius Pip – Distraction Pieces

vj8rDas ist nach meinem Geschmack. Ein Album das von vorne bis hinten Spaß macht. Die Produktion ist frisch und geht auf jeden Fall nach vorne. Es erinnert irgendwie schon an die Klänge von Dan le Sac. Doch hinter dem zweiten Soloalbum von Scroobius Pip verbirgt sich jemand anderes, jemand von dem ich das ich nicht gedacht hätte, ist sein Umfeld doch ein anderes Genre. Hier hatte nämlich Renholdër aka Danny Lohner seine Finger im Spiel. Aaah na klar, Danny Lohner, den kenne ich doch…Jup, macht man und zwar von solch fantastischen Bands wie A Perfect Circle und Nine Inch Nails. Dazu kommen weitere Musikschaffende, wie Sage Francis, Richard Russel, Zane Lowe und Steve Mason. Fünf Produzenten bei gerade einmal 9 Titeln!
Man kann sagen es geht in die Richtung von bekannten Spoken-Word-Poet-Philosophie-Rap-Produktionen, wie Sage Francis. Das ganze HipHop zu nennen, wie es laut.de macht find ich ganz schön daneben. Dafür sind einfach zu viele Gitarren unterwegs. Dann doch schon eher “Industrial Electro Pop Hop”. Wie auch immer.

Zu der fantastischen Musik kommen die fantastischen Texte. zuhören ist hier auf jeden Fall Pflicht. Wer auf Texte wenig Wert legt, braucht sich dieses Album nicht zulegen. Das hier ist der Inbegriff einer Symbiose von Musik und Sprache. Scroobius Pip macht sich viele Gedanken über zahlreiche Themen. Er teilt gut aus gegen Politik, Common Sence, Liebe, Medien und Lügen. So scheiße zur Zeit auch alles ist oder sein mag, vermitteln die Texte ein positives Gefühl: “You see a mousetrap. I see free cheese and a fucking challenge.

Auf der Suche nach Musik, die ambitioniert, engagiert und mit viel Liebe und Herz geschaffen worden ist bin ich endlich endlich fündig geworden. Dieses Album ist sehr zu empfehlen, mit Ausfrufezeichen!!!

Death makes life worth living so stop crying

15

10 2011

DJ Shadow – The less you know, the better

41laFZIVGZL._SL500_AA300_Meine Voreingenommenheit gegenüber dem neuen Album von DJ Shadow war groß. Was wollte ich dieses Album verreissen. Und nun höre ich mir diese Steilvorlage an. Vielen Dank! Besser ging es nicht. Das Vorgängeralbum hatte es ja im Grunde schon angekündigt. Seine Zeit ist vorbei, zumindest was die Produktion von Alben angeht! Live kann er es noch.
Das ist echt nix. Einfallslos und uninspiriert. Mit diesem Album kann man sich DJ Shadow echt abgewöhnen. Man ist schon fast geneigt das Entroducing Vinyl mit dem Föhn zu foltern, um im Voodoo-Style dem Schöpfer zu erklären, dass man nicht glauben kann, was er einem mit seinem letzten Wurf zumutet.
Er beginnt zwar vielversprechend mit den Wortfetzen “I’am back”. Allerdings wird man bis zum vorletzten Titel (”Circular Logic”) nur enttäuscht. Dieser ist dann auch schon fast bezeichnend, stellt er nämlich die Frage “Who are you?”. Tja, wer bist du? Auf jeden Fall nicht der, den man erwartet hat oder gehofft hat zu erwarten.
Fast scheint es so, dass DJ Shadow sein ganzes Ideenreichtum in den 1990igern rausgeblasen hat. Jetzt kommt nur noch Dünnes. Ich hör lieber auf. Live kann er es aber definitiv noch!

The less you know, the better…in der Tat!

14

10 2011

Kinderzimmer Productions – Sie kriegen uns nie – Hoerprobe

Ach wunderbar. Es gibt ein neues Album der KiZis. Naja, so ein halbes neues Album. Vielmehr wird das Live Konzert mit dem RSO-ORF-Radio Symphonie Orchester Wien präsentiert. Das zweite Live Album also.
Der Unterschied zum ersten “Over and Out” besteht darin, das hier neue Titel präsentiert werden. Vielleicht sind es nicht unbedingt neue Lieder, sondern vielmehr die übrig gebliebenen, die noch rumlagen und nun so doch noch veröffentlicht werden können.

So sieht die zweite Abschiedsplatte aus.300004_10150351870463467_56065328466_8124226_1444375779_n
Kaufen kann man diese ab dem 21.10.2011. Eine Limitierung ist bisher nicht bekannt. Vom ersten Abschiedsalbum scheint vielleicht noch etwas da zu sein.

Anhören kann man sich jetzt schon etwas:

12

10 2011

Samy Deluxe – Schwarz Weiss

samy-deluxe-schwarzweissZugegeben. Bisher konnte mich noch kein Samy Deluxe Album über die gesamte Länge überzeugen. Natürlich ist der Mann in Sachen Technik (aka Skills) über jeden Zweifel erhaben aber bisher haperte es mir zu oft an den Produktionen, die zwar von hoher Qualität waren, aber oft schlichtweg nicht meinen Geschmack trafen. Dann kam mit Dis Wo Ich Her Komm der obligatorische Versuch es mal mit Gesang und Band zu probieren und neue musikalische Wege zu bestreiten. Nun die Besinnung auf „dis wo er musikalisch herkommt“ und dis nennt sich SchwarzWeiß und weiß sehr zu gefallen. Nach den beiden Intro-Tracks, die ich zugegebermaßen inzwischen skippe folgt mit der aktuellen Single „Poesie Album“ bereits eine überzeugende Demonstration der angesprochenen Fähigkeiten des Herrn Sorge am Mikrofon. Ein geradezu Atemloser Flow der lediglich durch die entspannt gesungene Hook unterbrochen wird. Was folgt ist der Beweis, dass Samy nach wie vor zu den komplettesten Rappern im Land gehört. Sicher, in Sachen Originalität wurde er inzwischen überholt, allerdings geht es ja hier nicht um da Besetzen irgendwelcher Rap-Nischen sondern um den größeren Wurf zwischen Pop und Rap, zwischen Inhalten und Musikalität, zwischen Seelenstriptease und Alltags-/ Gesellschaftsbeobachtung. Gebattlet und representet wird nur selten, dann aber umso überzeugender und eindrucksvoller. Beispielhaft seien hier das unfassbar dicke „RapGenie“ und die Vorabsingle „Hände Hoch“ genannt obgleich mir letzteres in der Remix-Version mit Megaloh noch einen tacken besser gefällt. Egal, SchwarzWeiß ist meiner Meinung nach das bisher rundeste und durchhörbarste Samy Deluxe – Album. Macht Spaß!

Samy Deluxe ft. Megaloh – “Hände Hoch” (Remix)
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05

10 2011

Daedelus live in Dresden – 22.09.2011

Gestern Abend schickte sich ein junger Herr aus Los Angeles an Trommelfelle zu zerstören. Das hat er auch geschafft. Bei mir auf jeden Fall. Zu Besuch war Daedelus, seines Zeichens Klangbauer aus dem Viktorianischen Zeitalter, der Kleidung und Haarfrisur nach zu urteilen.

So wurden zu Beginn seines Auftritts von einer rot betuchten Dame Kerzen entzündet und schon wurde eine angenehm entspannte Stimmung in der Scheune geschaffen. Dazu gesellte sich Daedelus auf die Bühne begrüßte artig das Publikum. Dabei meinte er, dass er sich das so gedacht hätte, dass er langsam anfangen würde und dann bauen, bauen, bauen.

Das hat er dann auch so gemacht. Er hat langsam angefangen, sooo ungefähr 30 Sekunden. Dann hat er wie ein Wahni gebaut was seine kleine, dem Auditorium schön präsentierte, monome-box hergab. Ein Sample jagte das nächste. Ich glaub den Begriff Loop hat er noch nicht wirklich gehört. Schnell wurde klar, dass Tanzen hier nicht möglich war, obwohl genug Platz war. Kaum war ein Rhythmus erkennbar zu dem man sich hätte adäquat bewegen können, war Daedelus zur Stelle. Dazu zuckte er über das monome, als ob gerade ein Blitz in ihn einschlug und dieser ihn dazu brachte ein Sample reinzuknallen, was alles zunichte machte.
Daedelus präsentierte keinen klassischen Elektro-Sound. Man fand sich wieder in Dubstep, Jazz, Techno, Drum n’ Bass, Rave und noch mehr. Alles ganz schön viel. Zu viel manchmal. Was sich darin äußerte, dass die Anzahl der Zuhörer stark fluktuierte.

Und trotzdem war es ein sehr gutes Konzert. Auch wenn Daedelus seinen Zuhörern kaum eine Pause zum verschnaufen gab. Es war alles bis auf das kleinste Soundschnipselchen durchdacht. Was mich während des Konzertes zum Grübeln brachte, wie es in seinem Kopf wohl aussieht. Man muss sich das ja erstmal überlegen und zusammenschrauben, damit es eins wird. Absolut krass.

Am Ende steht ein “Gesamtkunstwerk” mit sehr viel Herz dargeboten.

23

09 2011

Radiohead live in Berlin – 11.09.2001

Was hab ich mich gefreut nach Berlin in die Wuhlheide zum einzigen ^^wwwwwwsqDeutschlandkonzert Radioheads zu fahren! Der Tag verlief perfekt. Schöne Verbringung vor dem Fernseher und mit einer kleinen Auswahl feinster Filme (Lethal Weapon 2 & 3 und Men in Black) und dazu jeweils ein kleines Baguette. Die Stimmung war ausgezeichnet.

Während Leathal Weapon lief kam der erste Kumpel zum Mitfahren und fragte mich nach einem freundlichen Hallo ob ich denn den Fernseher anhätte, dass World Trade Center in New York sei nämlich zerstört. Ich musste erst einmal lachen und äußerte meinen Zweifel! Daraufhin wurde der Kanal von AV auf TV gewechselt. Hier offenbarte sich nun die Richtigkeit der übermittelten Nachricht.

“Krasses Ding! Hoffentlich sagen die jetzt nicht das Konzert ab!!” So hörten wir dann Radio um herauszufinden, ob Radiohead spielen würden oder nicht. Der Zusammenhang ist zwar immer noch nicht eindeutig, aber man macht sich so seine Gedanken. Im Radio wurde nichts gesagt, also fuhren wir los. Auch auf der gesamten Fahrt sorgten wir uns ein stattfindendes Konzert und die möglichen Auswirkungen der Geschehnisse in New York. Das war eine seltsame Stimmung.

Tja und dann waren wir in der Wuhlheide. Keine Absage. Dafür regnete es passender Weise. Wir schlurften Richtung Konzertgelände und verfolgten eine sehr interssante Vorband, die sich sehr intensiv mit ihrem Auftritt beschäftigten. Mir hat es sehr gut gefallen und ich mag sie immer noch, die AntiPop Consortium.

Dann traten Radiohead auf. Das gesamte Konzert lässt sich am besten mit einem dunklen Blau beschreiben, so eine Art “Ultramarine” und ein schönes Nachtblau über 12.000 Menschen die eigentlich feiern wollten. Es regnete wahrscheinlich das Konzert über, so genau weiß ich es nicht mehr.
Aber ich weiß noch, dass bei Radiohead New York ganz massiv mitschwang. Sie hatten ihre Songwahl kurzfristig geändert. Das weiß ich noch. Und das Tom York im Verlauf des Abends mehrmals erwähnte, das er hofft, dass jetzt kein dritter Weltkrieg ausbricht.

Das war schon ein seltsames Konzerterlebnis. Definitv eins, das man nicht vergisst. Auf jeden Fall “Merkwürdig unangenehm” und doch schön, weil man ja schließlich doch Radiohead gesehen und gehört hat.

11

09 2011

City and Colour – Little Hell

city_and_colour_-_little_hellDieser Tage erschien Little Hell, das dritte Studioalbum von City And Colour, dem Zweitprojekt von Dallas Green, hauptberuflich Sänger und Gitarrist bei den Krawallisten von Alexisonfire. Zugegebenermaßen habe ich Alexisonfire bisher wenig Beachtung geschenkt und von City And Colour habe ich bis dato noch nichts gehört. Bis jetzt, denn nachdem ich das Album nun mehrmals komplett gehört habe, dürstet es mich nach dem Backkatalog. Was Dallas Green auf Little Hell fabriziert, hat so gar nichts mit dem Schaffen seiner Hauptband zu tun. Keine Gitarrenriffs, keine Wutausbrüche, keine rohe Aggressivität. Stattdessen ruhige, nachdenkliche Töne eines Mannes der augen- und ohrenscheinlich eher besorgt auf seine Umwelt schaut und dies vor allem im sensationellen „The Grand Optimist“ auch ganz offen thematisiert. Mit sanfter Stimme wird hier dem Ohr des Zuhörers geschmeichelt. Die Instrumentierung ist mal spärlich, mal orchestral aber immer ruhig und sich zurücknehmend um den Worten genügend Raum zu lassen. Ganz ganz große Platte, die mich durch diesen Herbst und sicher noch weiter begleiten wird.

PS: “The Grand Optimist” und “Fragile Bird” allein rechtfertigen jeden Cent, den die Platte kostet!!!

City And Colour – “Little Hell” hier bestellen!

08

09 2011

Prinz Pi – Achse des Schönen (JUICE Exclusiv EP)

prinz-pi-achse-des-schoenen-juice-ep-coverEs ist schon irgendwie interessant, dass Musikrichtungen für tot erklärt werden. Punk ist ja nun mittlerweile schon mindestens 20 Jahre tot, wenn nicht sogar schon länger. Und seit 2006 dank Nas auch HipHop. Witzig daran, dass HipHop zuerst in den Staaten gestorben ist und dann auch – vielleicht trendfolgender Weise – in Deutschland. Nun ja. Zugegeben ist es schon schwer mit diesem HipHop. Ich sehe es eher so, dass HipHop sich schon länger in einer Art Koma befindet und ab und zu ein Lebenszeichen von sich gibt. Mal ein Stärkeres, mal ein Schwächeres.

So ein starkes Lebenszeichen kam nun von Prinz Pi. Das war zwar schon im Februar, aber es wirkt immer noch. Die Achse des Schönen ist eine exklusive EP, welche für das HipHop Magazin JUICE aufgenommen wurde. Zugegeben habe ich Prinz Pi nie wahrgenommen. Bekannt war er mir schon, aber irgendwie auch egal. So etwas passiert halt manchmal.
Die 10 Titel starke EP wurde bis auf 2 Tracks von Whizz Vienna produziert. Ein Song kommt von Biztram und dazu kommt noch ein ganz fantastischer Remix von Tua.

Die Achse des Schönen überzeugt durch eine unglaubliche Produktion gepaart von herrlichen Texten. Pi überzeugt mit intelligenten Raps und die Features Kamp und E-Rich könne durchaus mit Pi mithalten. Feinstes Samplinhandwerk zusammen mit kritischen Texten (Achse des Schönen – Narkose), Liebeserklärungen einmal an Berlin (Zu Hause) – und diesmal eine sympathische – und an Musik. Ein
klassischer HipHop Track über Schuhe (Sneakerking 2) und überragende Geschichten (etc. Vienna) und !!!Laura im Tua Remix!!!

Mit dieser EP haben Prinz Pi und Whizz Vienna etwas sehr Gutes veröffentlicht. Für mich ein absolutes All Time favorite! Überzeugt euch:

P.S. Das Pi schon lange was aufm Kasten hatte kann man sich hier anhören. Da war er gerade mal 18!

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09 2011