Danger Mouse und James Mercer sind Broken Bells

Nach Danger Doom, den beiden Gnarls Barkley Platten und dem zweiten Gorillaz Album bin ich gewillt alles zu kaufen, wo der Name Danger Mouse drauf steht. Brian Burton sorgt, seitdem er mit dem Beatles-Jay-Z-Mashup-Album „The Grey Album“ auf der Bildfläche erschien, für absolut zeitlose und unendlich coole Produktionen. Nun also Broken Bells, das gemeinsame Projekt mit The Shins-Sänger James Mercer und wieder werde ich nicht enttäuscht. Was auf dem selbstbetitelten ersten Album der beiden mit der famosen Single „The High Road“ beginnt und auf 9 weiteren Songs seinen Lauf nimmt ist mal wieder so unglaublich liebevoll und perfekt produziert und bietet somit die ideale Umrahmung für Mercers Gesang. Das hier ist eine wirklich schöne Melange aus smarten Produktionen, die nur noch entfernt an die Hip Hop – Herkunft des Urhebers erinnern und verträumtem Folkpop.

Broken Bells

Gern verlieren sich die zwei in tollen Sixties-Arrangements und geben diesen einen modernen und entspannten Anstrich. So entsteht eine Platte, die an lauen Sommerabenden genauso funktioniert wie an kalten Wintertagen (Gottseidank haben einem die vergangenen Wochen die Möglichkeit gegeben beides auszuprobieren). Zugegebenermaßen hatte ich nach den ersten Durchläufen das Gefühl, dass hier außer der Single nichts hängenbleibt. Aber das als Langeweile abzutun wäre töricht denn die Platte wächst mit jedem Hören. Auch nach Broken Bells sage ich: Wo Danger Mouse drauf steht steckt gute Musik drin!

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28

03 2010

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