Guilty Simpson – Live in Dresden 27.01.2012
Gestern Abend gab es richtig echten HipHop vom Herzen für die Köpfe. Den ganz realen und ehrlichen Scheiß gab es zu hören. HipHop von jemanden der es offensichtlich wirklich schwer gehabt haben muss in seinem Leben. HipHop von jemanden präsentiert, der diese Musik als ein Medium versteht, um Menschen zusammenzubringen. Word!
Ein durchaus sympathischer Guilty Simspon war im Alten Wettbüro anzutreffen, welcher gerne mal zwischendurch mit dem Publikum anstieß. Es war ein sehr persönliches Konzert. Das lag vor allem daran, dass man Guilty Simpsom tatsächlich akustisch und vor allem inhaltlich verstanden hat. Das ist ja nicht wirklich immer der Fall. So hat er dann auch seine wohl persönlichsten Titel gespielt: “Ode to the Ghetto”, “This is a man’s world”…
Lustig war seine Lobhudelei auf Deutschland: “Nichts wäre so wie man es ihm prophezeit hätte…es ist alles ganz toll hier…würde er jetzt zu Hause erzählen, dass Deutschland fetzt…”. Ebenso putzig waren seine ausgefadeten Selbstechos, mit denen er teilweise seine Lieder beendete.
Interessant dagegen seine Nachfragen wer denn überhaupt Guilty Simpson, J Dilla oder Madlib kennen würde. Bei denen die sie nicht kennen würde wäre das nicht schlimm, so könnten diejeniegen die sie kennen den anderen Unwissenden näher bringen. Bisschen überrascht war ich dann als sich dann doch der ganze dreiviertelgefüllte Saal zu Wort meldete. Aber so richtig wollte er es trotzdem nicht glauben.
So symphatisch und angenehm es auch war ein bisschen mehr Professionalität hätte ich nir dann doch gewünscht. Denn 45 Minuten Auftritt sind nicht besonders pralle, vor allem auch dann nicht wenn gefreestyled wird, damit der schlecht vorbereitete DJ die Beats finden konnte. Die Setlist war nicht fertig. Kann passieren, sollte es aber nicht. Nun gut.
Gelohnt hat es auf jeden Fall. Schon alleine wegen den fantastischen Beats von Dilla und Madlib. Schöner Abend.
Das hat er auch gespielt. Bitte laut machen, wirklich!
Was dann nach kurzer Pause passierte lässt sich nur mit dem Wort “sensationell” beschreiben. De La Soul traten ins Rampenlicht, fragten wo die Party sei und gaben die Antwort in den folgenden 2 Stunden direkt selbst. Seit
In der einschlägigen Presse konnte man kürzlich lesen, dass die Musik von Das Racist noch vor einiger Zeit als Hipster-Rap bezeichnet worden wäre. Wenn man dieser Tage das Publikum beim Auftritt der New Yorker in Berlin betrachtet möchte man dieser Aussage wiedersprechen und sagen: “Das Racist SIND Hipster Rap”. Denn tatsächlich ist die Wollmützen- und Skinny-Jeans-Dichte für ein Rapkonzert frappierend hoch.
Der erste Gedanke beim Verlassen des Astra nach dem Konzert: „Meine Herren, sind die Live gut!“. Folgendes war passiert. Gegen 21 Uhr ins Kulturhaus an der Revaler Straße in Berlin Friedrichshain, die Vorband SX (aus Belgien) steht auf der Bühne und weiß mit seinem Synthie-dominierten Pop durchaus zu gefallen. „Tut keinem weh“ denkt man.
Deutschlandkonzert Radioheads zu fahren! Der Tag verlief perfekt. Schöne Verbringung vor dem Fernseher und mit einer kleinen Auswahl feinster Filme (Lethal Weapon 2 & 3 und Men in Black) und dazu jeweils ein kleines Baguette. Die Stimmung war ausgezeichnet.
Juli 2010: Erste Ankündigung, dass die 

