Archive for the ‘Allgemein’Category

DCS – Silber Snippet

Das Jahr DER Comebacks und Reunions…Refused, At The Drive-In und nun auch noch ein neues Album der alten Helden Die Coolen Säue.

Am 27.01.2012 wird das neue Album Silber veröffentlicht. Schon zum einmal häppchenweisen Reinhören ein Snippet.

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01 2012

Das Kinojahr 2011

Unzählige Filme wurden im letzten Jahr wieder unter die Bevölkerung geworfen. Hier eine Auswahl derer, an die ich mich gern erinnere (willkürliche Reihenfolge):

… und bestimmt noch eine handvoll mehr, die ich aber noch nicht sehen konnte.

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01 2012

Quasimoto – The Unseen

the-unseen-6Ein All-Time-Favorite, ein Klassiker, ein Meilenstein. Die Definition von Style und Coolness. Das, was so viele zwanghaft versuchen zu erreichen und dabei kläglich scheitern.

Quasimoto ist ein Phänomen. Vielmehr ist Madlib ein Phänomen, dem mittels des hier vorgestellten Albums gehuldigt werden soll. Madlib ist einer der besten Produzenten im HipHop. Daneben mag er auch das Rappen, allerdings seine Stimme nicht. Um nicht mehr wie Barry White zu klingen hat er einfach seine Stimme hochgepitcht und klingt beinahe wie ein Chipmunk der gerade einen Spacecookie gegessen hat.

Das Rappen hat Madlib eigentlich nur zum Spaß gemacht und Freunden auf Tapes aka Kassette gegeben. Auf geheimnisvollen Wegen bekam Peanut Butter Wolf (Gründervater von Stones Throw Records) so eine Kassette in die Finger und war begeistert. Er bekniete Madlib mehr Songs aufzunehmen. So richtig wollte er nicht, hat es dann aber doch gemacht.

Sein Debutalbum The Unseen hat er zusammen mit Madlib innerhalb einer Woche während eines Pilzgelages aufgenommen. Interessanter Weise wurde Quasimoto noch nie mit einer Person in einem Raum zusammen gesichtet, weswegen er auch The Unseen genannt wird.

The Unseen ist ein einzigartiges HipHop Album. Quasi ein Einhorn im hiesigen Genre. Ein Einhorn mit einer Chipmunkstimme das eine Menge Gras geraucht hat. Denn machen wir uns nichts vor, das ist Stellenweise schon gewöhnungsbedürftig was einem da in die Gehörgänge geschoben wird.

Thematisch im musikalischen Sinne ist The Unseen eine Homage an Jazz. Ohne Jazz kein HipHop, so sieht’s doch einfach mal aus! Dazu noch die chilligsten Beats und draußen-seiende Texte, vornehmlich vom Kiffen, Frauen und Musik. Das bleibt immer alles stimmig und ist trotz der Offensichtlichkeit des Drogenkonsums nie ein Klischee.

Jedes Mal wird ein breites Grinsen ins Gesicht gezaubert…Gras für die Ohren. Mehr soll gar nicht gesagt werden zum All-Time-Favorite, Klassiker und Meilenstein, zur Definition von Style und Coolness.

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01 2012

Air – Sonic Armada (A Trip to The Moon)

Hellouuu 2012,

das geht ja mal gut los! Es gibt Neuigkeiten von Air. Sie steuern den Soundtrack zu einer Neuverfilmung des Klassikers “Die Reise zum Mond” bei. Einen Vorgeschmack auf das neue Album gibt dieses herrliche Video:

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01 2012

Meine Top-Platten 2011

Ein tolles 2011 war’s. Zumindest in Sachen Musik, und hier sind einige Gründe dafür:

scroobius-Pip beatsteaks
Scroobius Pip
“Distraction Pieces”
Beatsteaks
“Boombox”
Casper-XOXO Peanut-Butter-Blues-Melancholy-Jam
Casper
“XOXO”
Ghostpoet
“Peanut Butter Blues & Melancholy Jam”
tao-of-the-dead Elbow_Build
…And You Will Know Us By The Trail Of Dead
“Tao Of The Dead”
Elbow
“Built A Rocket Boys”
the-roots-undun Black-Keys-El-Camino
The Roots
“Undun”
The Black Keys
“El Camino”
rise_against_endgame Hot-Sauce-Committee-Part-Two
Rise Against
“Endgame”
Beastie Boys
“Hot Sauce Committee Pt. 2″
deus-keep-you-close radiohead-king-of-limbs
dEUS
“Keep You Close”
Radiohead
“The King Of Limbs”
TheKingIsDead city-and-colour-little-hell
The Decemberists
“The King Is Dead”
City And Colour
“Little Hell”
Blink182 TV-On-The-Radio-Nine-Types-of-Light
Blink 182
“Neighborhoods”
TV On The Radio
“Nine Types Of Light”
Rival-Schools_Pedals danger-mouse-rome
Rival Schools
“Pedals”
Danger Mouse & Danielle Luppi
“…present ROME”
foo-fightes-wasting-light mogwai-hardcore
Foo Fighters
“Wasting Light”
Mogwai
“Hardcore Will Never Die, But You Will”

Wie immer erhebe ich hierbei keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass einiger 2011er Perlen erst in der Zukunft den Weg zu mir finden werden. War immer schon so, wird immer so sein!

In diesem Sinne ein tolles neues Jahr euch allen! Ohren auf!

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12 2011

Fazit 2011 – musikalischer Weise

Ein gutes Jahr war es, musikalisch gesehen. Hier meine gern gehörten Platten ohne Platzierung:

Cave In – White Silence
dEUS – Keep you close
Machine Head – Unto the Locust
Modeselektor – Monkeytown
Scroobius Pip – Distraction Pieces
The Black Keys – El Camino
Beastie Boys – Hot Sauce Comittee Part Two
Radiohead – The King of Limbs
Mogwai – Hardcore will never die, but you will
Prinz Pi – Achse des Schönen

Und nun noch Alben die ich dieses Jahr auch sehr gerne gehört habe:

Busta Rhymes – Extinction Level Event
El-P – Weareallgoingtoburninhellmegamixxx3
Pinback – Autumn of the Seraphs
Built to Spill – Ancient Melodies of the Future

Dann Tschüß und bis nächstes Jahr. Vielleicht wird es ja auch wieder gut!

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12 2011

Das Racist – Berlin, Festsaal Kreuzberg, 12.12.2011

das racist berlinIn der einschlägigen Presse konnte man kürzlich lesen, dass die Musik von Das Racist noch vor einiger Zeit als Hipster-Rap bezeichnet worden wäre. Wenn man dieser Tage das Publikum beim Auftritt der New Yorker in Berlin betrachtet möchte man dieser Aussage wiedersprechen und sagen: “Das Racist SIND Hipster Rap”. Denn tatsächlich ist die Wollmützen- und Skinny-Jeans-Dichte für ein Rapkonzert frappierend hoch.
Aber von vorne: Der Festsaal Kreuzberg ist wirklich eine sehr nette Konzertlocation, nicht zu groß, Nichtnichtraucherzone und es wird noch Bier in Flaschen zu moderaten Preisen verkauft. Das kennt man in der Hauptstadt auch anders. Die „Vorband“ bilden an diesem Abend 2 junge Damen, die zu Instrumentals aus dem Rechner singen und langweilen, weswegen ich mir den Namen der beiden beim besten Willen nicht gemerkt habe.

Danach Animations-Schleifen auf der Leinwand mit vielen bekannten Helden (The Mask, Bart Simpson, etc) nebst Countdown – Nette Idee.
Heems, Kool A.D. und Dapwell betreten die Bühne begleitet von einem Computerbediener (der im Laufe des Abends noch ans Mikro treten sollte und dort auch durchaus Talent beweist). Ja, DJs sind wohl out in 2011. Alle 4 sind ganz offensichtlich nicht nüchtern und genau das macht den Abend zum einen interessant, zum anderen jedoch auch bisweilen sehr anstrengend. So machen die Raps extrem viel Spaß. Alle drei sind versierte MCs und die Songs, vornehmlich vom aktuellen, ersten Album „Relax“ sind ohnehin eine Bank. Zwischen den Songs wird es allerdings reichlich stressig. Nervenzerrendes Rumgeschreie und –gemache, welches jedoch durch den Abriss, der während der Songs passiert locker wett gemacht wird. Die Animationen auf der Videowand sind wirklich unterhaltsam: Snoopy, Beyonce, Donald Rumsfeld, Osama Bin Laden, Arnold Schwarzenegger, Aliens, u.v.m. in animierten Loops verwurstet machen Spass und man kommt in den zweifelhaften Genuss, Kanye’s Totalausfall in einer 10-Minutenschleife wiederzuerleben. Nach gut 80 Minuten ist Schluss, es ertönt das Opening Theme der Cosby Show und die Videowand sieht man vor lauter Qualm (erzeugt durch Nebelmaschine + Publikum) kaum noch. Guter Abend, gerne wieder!

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12 2011

Aphroe – Zeit ist knapp (Video)

…alte Besen kehren gut! Nee. jetzt mal im Ernst. Das ist genau das, was man sich von der Rückkehr des Raid-/RAG-/La Familia-Rappers erhofft hat und die Rache für vieles, was uns im hiesigen Rap in den vergangenen Jahren die Schamesröte in’s Gesicht getrieben hat. Bin beseelt und begeistert…

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12 2011

Ghostpoet – Peanut Butter Blues & Melancholy Jam

ghostpoet coverWenn einem wunderbare Musik empfohlen wird, dann oft auch von wunderbaren Menschen. Durch eben solch eine Empfehlung wurde ich auf Ghostpoet aufmerksam, einem britischen Künstler, der im Februar diesen Jahres sein erstes Album „Peanut Butter Blues & Melancholy Jam“ veröffentlichte. Ein famoses Werk von einem Künstler dessen Stil tatsächlich seines Gleichen sucht.
Wenn man den Rap-Singsang Ghostpoets als „besoffenes Genöle“ bezeichnet, klingt das zwar despektierlich ist in diesem Falle allerdings wohlwollend beschreibend gemeint, da man so eine Vorstellung von dem bekommt, was lyrisch – zumindest vortragend – auf der Scheibe passiert. Inhaltlich treffen Künstlername und Albumtitel den Kern des Ganzen am besten: Melancholisch bis nachdenklich depressiv.

Musikalisch trumpft Obaro Ejimiwe, so der bürgerliche Name des jungen Mannes, mit unverbrauchten Sounds und sphärischen Klangflächen auf, welche die ideale Leinwand für seine Geschichten und Bilder bildet.

Ein Album das zum Zuhören auffordert, zum „Entschleunigen“ einlädt und das man schlichtweg gut finden muss. So kommt man beim Hören tatsächlich zur Ruhe und beginnt ein ernstgemeintes Interesse dafür zu entwickeln, was hier textlich passiert. Und wenn wir mal ehrlich sind ist das bei eher wenigen HipHop/R’n B – Platten der Fall.

Anspieltipps spare ich mir in diesem Fall, da das Herausheben einzelner Stücke der Platte nicht gerecht würde. Man kann und sollte „Peanut Butter Blues & Melancholy Jam“ komplett hören oder besser gesagt sich auf eine 42 minütige Reise mitnehmen lassen.

So bedanke ich mich hiermit vielmals beim Hinweisgeber für den tollen Tipp, bei Ghostpoet für eine DER Platten dieses Jahres und schäme mich gleichzeitig ein wenig, dieses Juwel erst jetzt entdeckt zu haben. Kaufbefehl!!!!

PS: hier als kleiner Vorgeschmack die Videos zu “Cash and Carry me Home” und “survive it”

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12 2011

Neues Casper Video

…einer der Besten Songs des Albums und ein wirklich tolles Video!!!!

Casper – Auf und davon from Four Music on Vimeo.

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12 2011