Archive for the ‘Auf's Ohr’Category

Kinderzimmer Productions – Sie kriegen uns nie – Hoerprobe

Ach wunderbar. Es gibt ein neues Album der KiZis. Naja, so ein halbes neues Album. Vielmehr wird das Live Konzert mit dem RSO-ORF-Radio Symphonie Orchester Wien präsentiert. Das zweite Live Album also.
Der Unterschied zum ersten “Over and Out” besteht darin, das hier neue Titel präsentiert werden. Vielleicht sind es nicht unbedingt neue Lieder, sondern vielmehr die übrig gebliebenen, die noch rumlagen und nun so doch noch veröffentlicht werden können.

So sieht die zweite Abschiedsplatte aus.300004_10150351870463467_56065328466_8124226_1444375779_n
Kaufen kann man diese ab dem 21.10.2011. Eine Limitierung ist bisher nicht bekannt. Vom ersten Abschiedsalbum scheint vielleicht noch etwas da zu sein.

Anhören kann man sich jetzt schon etwas:

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10 2011

Samy Deluxe – Schwarz Weiss

samy-deluxe-schwarzweissZugegeben. Bisher konnte mich noch kein Samy Deluxe Album über die gesamte Länge überzeugen. Natürlich ist der Mann in Sachen Technik (aka Skills) über jeden Zweifel erhaben aber bisher haperte es mir zu oft an den Produktionen, die zwar von hoher Qualität waren, aber oft schlichtweg nicht meinen Geschmack trafen. Dann kam mit Dis Wo Ich Her Komm der obligatorische Versuch es mal mit Gesang und Band zu probieren und neue musikalische Wege zu bestreiten. Nun die Besinnung auf „dis wo er musikalisch herkommt“ und dis nennt sich SchwarzWeiß und weiß sehr zu gefallen. Nach den beiden Intro-Tracks, die ich zugegebermaßen inzwischen skippe folgt mit der aktuellen Single „Poesie Album“ bereits eine überzeugende Demonstration der angesprochenen Fähigkeiten des Herrn Sorge am Mikrofon. Ein geradezu Atemloser Flow der lediglich durch die entspannt gesungene Hook unterbrochen wird. Was folgt ist der Beweis, dass Samy nach wie vor zu den komplettesten Rappern im Land gehört. Sicher, in Sachen Originalität wurde er inzwischen überholt, allerdings geht es ja hier nicht um da Besetzen irgendwelcher Rap-Nischen sondern um den größeren Wurf zwischen Pop und Rap, zwischen Inhalten und Musikalität, zwischen Seelenstriptease und Alltags-/ Gesellschaftsbeobachtung. Gebattlet und representet wird nur selten, dann aber umso überzeugender und eindrucksvoller. Beispielhaft seien hier das unfassbar dicke „RapGenie“ und die Vorabsingle „Hände Hoch“ genannt obgleich mir letzteres in der Remix-Version mit Megaloh noch einen tacken besser gefällt. Egal, SchwarzWeiß ist meiner Meinung nach das bisher rundeste und durchhörbarste Samy Deluxe – Album. Macht Spaß!

Samy Deluxe ft. Megaloh – “Hände Hoch” (Remix)
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Samy Deluxe – “SchwarzWeiss” hier bestellen!

05

10 2011

City and Colour – Little Hell

city_and_colour_-_little_hellDieser Tage erschien Little Hell, das dritte Studioalbum von City And Colour, dem Zweitprojekt von Dallas Green, hauptberuflich Sänger und Gitarrist bei den Krawallisten von Alexisonfire. Zugegebenermaßen habe ich Alexisonfire bisher wenig Beachtung geschenkt und von City And Colour habe ich bis dato noch nichts gehört. Bis jetzt, denn nachdem ich das Album nun mehrmals komplett gehört habe, dürstet es mich nach dem Backkatalog. Was Dallas Green auf Little Hell fabriziert, hat so gar nichts mit dem Schaffen seiner Hauptband zu tun. Keine Gitarrenriffs, keine Wutausbrüche, keine rohe Aggressivität. Stattdessen ruhige, nachdenkliche Töne eines Mannes der augen- und ohrenscheinlich eher besorgt auf seine Umwelt schaut und dies vor allem im sensationellen „The Grand Optimist“ auch ganz offen thematisiert. Mit sanfter Stimme wird hier dem Ohr des Zuhörers geschmeichelt. Die Instrumentierung ist mal spärlich, mal orchestral aber immer ruhig und sich zurücknehmend um den Worten genügend Raum zu lassen. Ganz ganz große Platte, die mich durch diesen Herbst und sicher noch weiter begleiten wird.

PS: “The Grand Optimist” und “Fragile Bird” allein rechtfertigen jeden Cent, den die Platte kostet!!!

City And Colour – “Little Hell” hier bestellen!

08

09 2011

Prinz Pi – Achse des Schönen (JUICE Exclusiv EP)

prinz-pi-achse-des-schoenen-juice-ep-coverEs ist schon irgendwie interessant, dass Musikrichtungen für tot erklärt werden. Punk ist ja nun mittlerweile schon mindestens 20 Jahre tot, wenn nicht sogar schon länger. Und seit 2006 dank Nas auch HipHop. Witzig daran, dass HipHop zuerst in den Staaten gestorben ist und dann auch – vielleicht trendfolgender Weise – in Deutschland. Nun ja. Zugegeben ist es schon schwer mit diesem HipHop. Ich sehe es eher so, dass HipHop sich schon länger in einer Art Koma befindet und ab und zu ein Lebenszeichen von sich gibt. Mal ein Stärkeres, mal ein Schwächeres.

So ein starkes Lebenszeichen kam nun von Prinz Pi. Das war zwar schon im Februar, aber es wirkt immer noch. Die Achse des Schönen ist eine exklusive EP, welche für das HipHop Magazin JUICE aufgenommen wurde. Zugegeben habe ich Prinz Pi nie wahrgenommen. Bekannt war er mir schon, aber irgendwie auch egal. So etwas passiert halt manchmal.
Die 10 Titel starke EP wurde bis auf 2 Tracks von Whizz Vienna produziert. Ein Song kommt von Biztram und dazu kommt noch ein ganz fantastischer Remix von Tua.

Die Achse des Schönen überzeugt durch eine unglaubliche Produktion gepaart von herrlichen Texten. Pi überzeugt mit intelligenten Raps und die Features Kamp und E-Rich könne durchaus mit Pi mithalten. Feinstes Samplinhandwerk zusammen mit kritischen Texten (Achse des Schönen – Narkose), Liebeserklärungen einmal an Berlin (Zu Hause) – und diesmal eine sympathische – und an Musik. Ein
klassischer HipHop Track über Schuhe (Sneakerking 2) und überragende Geschichten (etc. Vienna) und !!!Laura im Tua Remix!!!

Mit dieser EP haben Prinz Pi und Whizz Vienna etwas sehr Gutes veröffentlicht. Für mich ein absolutes All Time favorite! Überzeugt euch:

P.S. Das Pi schon lange was aufm Kasten hatte kann man sich hier anhören. Da war er gerade mal 18!

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01

09 2011

Thees Uhlmann Solo

thees_uhlmann_coverTomte sind meine Lieblings-„Hamburger-Schule“-Band (nicht, dass es eine wirklich schlechte Band unter diesem fragwürdigen Banner geben würde), und Thees Uhlmann bekanntermaßen deren Sänger. Und eben dieser bringt nun im Jahr siebzehn der Band (zumindest Jahr 17 unter dem Namen Tomte) seine erste Soloplatte heraus. Das selbstbetitelte Werk hat, noch bevor man einen Ton gehört hat, bereits den Preis für das coolste Cover des Jahres in der Tasche, was dazu führte, dass ich nach der CD noch direkt die LP kaufen musste.
Nun zum Inhalt. Klar, Uhlmann Solo klingt stark nach Tomte. Geht auch kaum anders denn der Mann kann ja nicht aus Haut und Stimme und sind wir mal ehrlich einen kompletten Stilbruch hat ohnehin niemand erwartet und der ist auch nicht nötig. Dennoch sind Unterschiede zu hören, was bereits durch den phänomenalen Vorabtrack „Zum Laichen Und Sterben Ziehen Die Lachse Den Fluss Hinauf“ zu erahnen war. Gerade in Sachen Instrumentierung gelingt der Blick über den Tellerrand. Das hier ist immer noch guter sauberer Indie-Rock aber Bläser, Streicher, Mundharmonika, Chor und Piano hat man auf Tomte-Platten bestenfalls vereinzelt gehört.
Textlich fällt das Album wesentlich geradliniger und weniger kryptophoetisch aus. Eine positive und optimistische Stimmung überkommt einen gerade ob der authentischen, geerdeten Texte. Man vermutet viel Autobiographisches. Casper, der Mann der Stunde im deutschen Hip Hop, darf sich für Thees‘ Gastspiel auf dessen Album XOXO revanchieren und das harmoniert erstaunlich gut. Und wenn Thees Uhlmann in singt “…meine Wahrheit in 17 Worte: Ich hab ein Kind zu erzieh’n, dir einen Brief zu schreiben und ein Fußball-Team zu supporten…“ hält man ihn für einen der besten Menschen in diesem Land. Kaufbefehl!

PS: hier nochmal das wunderschöne Video zu ersten Single “Zum Laichen Und Sterben Ziehen Die Lachse Den Fluss Hinauf”:

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Thees Uhlmann – “Thees Uhlmann” hier bestellen!

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08 2011

The Electric – Life is Moving

vadim-electric-200x200Sommer in der Hauptstadt – das verlangt nach adäquater Beschallung, ich empfehle dazu das aktuelle Projekt von Tausendsassa DJ Vadim. Das hört auf den Namen The Electric und hat entgegen des Namens so gar nix mit Berlins langweiliger Lieblingsohrquälerei um Oberohrfolterer P. Kalkbrenner zu tun.
The Electric schenken uns auf ihrem ersten Album „Life is Moving“ herrlich urbane Musik zwischen Rap und RnB mit leichten afrikanischen Einflüssen und jeder Menge toller Sounds und Ideen. Das Ganze erinnert wunderbar an Vadims One Self Projekt, nur taucht Gattin Yarah Bravo lediglich als Feature auf und die britische Soulsängerin Sabira Jade und der US-Rapper Pugs Atomz schmücken die wirklich tollen und warmen Produktionen des in London lebenden Soundfricklers mit ihren Stimmen. Es wird nicht gedisst, nicht gehustlet, nicht geautotuned.

Alle Songs eint eine durchweg positive Atmosphäre. „So now you know“ und „Beautiful“ lassen jede schlechte Laune sofort verschwinden. Angenehm unaufgeregt schleichen sich die feinen, organisch anmutenden Klänge ins Gehör, man lauscht den lässig abgehangenen Raps und dem sanften Gesang. Das passt zum kalten Pils am See, zum sonnenbebrillten Trödeln durch die sonnendurchflutete Stadt, zum Abend auf der Terasse.

The Electric sind der Sommer 2011 für’s Ohr.

The Electric – “Life Is Moving” hier bestellen!

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06 2011

Beatsteaks Live – 11.06.2011, Wuhlheide, Berlin

beatsteaks-plakatJuli 2010: Erste Ankündigung, dass die Beatsteaks im Juni 2011 die Wuhlheide beehren würden, Tickets gekauft und fast ein Jahr lang gewartet und vorgefreut.
Dann, am vergangenen Wochenende, war es endlich soweit. Die vermutlich coolste Rockband aus deutschen Landen bat zum Heimspiel und viele folgten dem Ruf. Schließlich eilt den 5 Berlinern der Ruf voraus eine exzellente Live-Band zu sein. Während sich die nach einer mittelmäßigen Biermarke benannte Parkbühne in der Wuhlheide füllte schickten sich Kitty Daisy & Lewis nebst Live-Verstärkung an den Abend zu eröffnen. Ihr eigenwilliger Mix aus 40er/50er Country und Rock’n’Roll mit Ska-Anleihen wusste dabei definitiv zu gefallen.
Nach kurzer Pause beschallt durch Gassenhauer von Presidents Of The United States Of America, den Lemonheads und anderen wurde die Umbaumusik plötzlich merklich lauter. Queen dröhnte aus den Boxen, gefolgt von Depeche Modes “Just can’t get enough”, welches nach kurzer Zeit durch den Sound einer Explosion abrupt beendet wurde. Bernd Kurtzke, Thomas Götz, Torsten Scholz, Peter Baumann und Arnim Teutoburg-Weiß stürmten die Bühne und begannen mir “Big Attack”, dem Operner des 2004er Albums “Smack Smash” ein Konzerterlebnis, das keine Fragen offen lassen sollte. Die Berliner nahmen ihr Publikum mit auf eine Reise quer durch ihren kompletten Backkatalog, inklusive einiger Ausflüge in angedeutete Coverversionen, einer gebremsten “nur-Gitarre-und-Gesang-Version” von “Bullets From Another Dimension”, Eurodance-Scharmützel und vielen kleinen musikalischen Gimmicks. Neben den vielen großartigen Songs begeisterten die Beatsteaks durch witzig-sympathische Ansagen & Respektsbekundungen an das berliner Publikum, nette Spielereien auf/mit der Videowand hinter der Bühne, kolossale Discokugeln, Pyro-Effekte und finalem Konfetti-/Luftschlangenregen. Die Band hatte von der ersten bis zur letzten Minute sichtlich großen Spaß auf der Bühne.
Auf Seiten des Publikums dankte man es ihr durch nahezu ununterbrochenes Mitsingen sämtlicher Songs, diverser Laolas, Feuerzeuge (wann immer es angebracht schien), Mitgeklatsche, Moshpits nebst bengalischem Feuer (toll und erstaunlich, dass hierbei nichts passiert zu sein schien) und einer rundum fantastischen Stimmung.
Der ganze Abend war eine Liebeserklärung ans Musikmachen, ans Musikhören, an die Beatsteaks, an die Fans, an Berlin. Perfektes Konzert, nur Demons Galore hab ich vermisst. Morgen heißt es dann wieder: Karten kaufen, denn im Dezember kommen sie zum nächsten Heimspiel.

PS: Das Finale nacherleben geht beispielsweise hier!

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13

06 2011

K.I.Z. – Urlaub für’s Gehirn

KIZ_urlaub-fuers-gehirnNach dem Bushido-Fiasko nun also die neue von K.I.Z. . Albumtitel: Urlaub für’s Gehirn und das ist nur bedingt bezeichnend. Klar – Wortwahl und Humor sind gewohnt derb bis niveaulos aber hey…das Ganze macht – auch wie gewohnt – jede Menge Spaß und wieder kann man wunderbar viel entdecken und interpretieren. Niveaulos heißt bei den 4 Berlinern nämlich keineswegs dumm und so finden sich auch auf dem 5. Longplayer (Böhse Enkelz mal mitgezählt) smarte Wortspiele, skurrile Geschichten verpackt in witzige Reime. In Sachen Produktion wird von BoomBap bis Pop alles geboten und das auf ziemlich hohem Niveau. Wieder traut man sich an Autotune, ohne das es unangenehm auffällt. Wieder gibt es tolle Auf-die-Fresse-Momente (man erinnere sich an das phänomenale „Einritt“ vom letzten Album „Sexismus gegen Rechts“). Urlaub, ja auch „Urlaub für’s Gehirn“ soll schließlich Spaß machen und genau das macht’s auch. Locker machen, laut machen, Spaß haben!

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Heyyyyyyy Hooooooo … Hip Hop – Hip Hip Hop – Hip Hip Hop ist tot!

K.I.Z. – “Urlaub Fürs Gehirn” hier bestellen!

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09

06 2011

Danger Mouse & Daniele Luppi present: Rome

Rome CoverVor einiger Zeit hatte ich geschrieben, dass ich alle Platten, auf denen der Name Brian „Danger Mouse“ Burton steht bedenkenlos kaufen würde. Bisher wurde ich tatsächlich nie enttäuscht und umso neugieriger wurde ich als vor einiger Zeit das Album „Rome“ angekündigt wurde. Auf diesem schickt sich der Überproduzent zusammen mit dem Komponisten Daniele Luppi und unter Mithilfe von Norah Jones und Jack White an, der klassischen italienischen Filmmusik ihre Ehre zu erweisen. Das alles komplett mit analoger Aufnahmetechnik, keine elektronischen Effekte, keine Tricks. Burton und Luppi buchten das altehrwürdige Ortophonic Studio in Rom, wo schon Ennio Morricone arbeitete. Sie verwendeten passendes Equipment aus den Sechziger und Siebzigern und nahmen live auf Band auf.

In Sachen Arrangement erinnert Rome dann auch tatsächlich oft an eine in die heutige Zeit geholte Version von Ennio Morricone. Orgel und Orchester finden sich genau so auf der Platte wie tolle, mit menschlicher Stimme umgesetzte Melodiebögen. Gesungen wird auf Rome wie bereits erwähnt wahlweise von Jack White oder Norah Jones und beiden hört man ausgesprochen gerne zu. Gerade Norah Jones (die ich im Übrigen sehr schätze) klingt verwegener, aufregender, ja sogar verführerischer als auf Ihren eigenen Platten.
Brian Burton selbst sagt, dass Rome eine Platte ist, die die Massen nicht im Sturm erobern wird, da ihr die Identifikationsfiguren fehlen. Wer braucht schon Identifikationsfiguren auf einem Album, das für die Ewigkeit gedacht ist (klingt pathetisch, ist aber tatsächlich so)? Rome ist randvoll mit feinen Melodien, warmen Sounds, tollen Momenten. Wundervolle Platte eines Ausnahmeproduzenten…mal wieder!

PS: Sind wir gespannt, was Danger Mouse aus der kommenden U2 Platte macht, die er im Moment produziert. Vielleicht verhilft er sogar einer der (imo) musikalisch belanglosesten Bands zu einem wirklich erwähnenswerten Album.

Danger Mouse & Daniele Luppi present: “Rome” hier bestellen!

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05 2011

Sun Kil Moon – Admiral Fell Promises

Der Berlin/brandenburgische Sender RadioEins ist eine wunderbare Quelle zum Entdecken neuer, bzw. unbekannter Musik. Eines Nachts auf der Autobahn schenkte mir nämliche Radiostation den Song „Australian Winter“ der amerikanischen Band Sun Kil Moon.
Sun Kil Moon ist im Grunde genommen der in San Francisco lebende Sänger, Songwriter & Schauspieler (u.a. Almost Famous, Vanilla Sky) Mark Kozelek, der mit den Red House Painters in den 90ern 7 Alben und diverse EPs veröffentlichte und sich zu Beginn seiner musikalischen Karriere einen Namen machte, als er ruhige Folk-Versionen von Kiss- oder AC/DC-Songs veröffentlichte.

sun kil moon

Ruhiger Folk beschreibt auch am besten das, was Kozelek und seine wechselnden Mitstreiter unter dem Namen Sun Kil Moon anbieten. Eine sanfte Stimme (hin und wieder gedoppelt), Akustik-Gitarre(n), sehr spärlich und zurückhaltend eingesetzte Percussions oder Streicher – reduzierter geht es kaum, stimmungsvoller allerdings auch nicht. Der perfekte Soundtrack, wenn man zur Ruhe kommen, nachdenken möchte.
Manch einer mag die Musik depressiv nennen, und man kann es niemanden verübeln, denn allen Songs wohnt eine schwere Melancholie inne und auch das Artwork strahlt alles andere als Freude und Zuversicht aus. In der richtigen Stimmung genossen ist „Admiral Fell Promises“, das 4. Album von Sun Kil Moon eine Wunderschöne Platte zwischen Trauer und Hoffnung, zwischen Einsamkeit und Versöhnung. Empfehlenswert!

Sun Kil Moon – “Admiral Fell Promises” hier bestellen!

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05 2011