Archive for the ‘Auf’s Auge’Category

Nappy Roots – Ride

Und gleich noch eins hinterher, weil es so schön ist. Diesmal ein Vorab-Video der Nappy Roots zum im Juni erscheinenden Album Pursuit of Nappyness.

Tags: ,

12

05 2010

Capone-N-Noreaga (Feat. Raekwon) – The Reserves Video

Hier ein kleiner Vorgeschmack auf das anstehende Album “The War Report 2″ von Capone-N-Noreaga:

Tags: ,

12

05 2010

Eminem – Neue Singel “Not Afraid”

Eminem

Eminem

Nun ist es soweit und Eminem hat seine erste Single vom demnächst erscheinenden Album “Recovery” veröffentlicht. Das gute Stück heißt “Not Afraid” und kann hier angehört werden.

Die Hoerboten meinen: Nun ja, hoffen wir auf den Rest.

Tags:

30

04 2010

Dan Le Sac Vs Scroobius Pip – Get Better Video

Dan Le Sac Vs Scroobius Pip haben den Song “Get Better” ihres neuen Albums visualisiert.

Tags: ,

28

04 2010

M.I.A. – Neue Single + Video

Im Juni veröffentlicht M.I.A. voraussichtlich ihr neues Album. Der Appetizer dazu heißt “Born Free” und kommt mit einem sehr, nun ja, hartem Video. Der veranwortliche Regisseur heißt Romain Gavras, jener der uns 2008 das Video “Stress” von Justice beschert hat.

M.I.A, Born Free from ROMAIN-GAVRAS on Vimeo.

Tags: ,

27

04 2010

R.A. The Rugged Man – Uncommon Valor Video

Das folgend präsentierte Video hat einen gewissen Seltenheitswert von einem der wirklich und tatsächlich unterschätztesten Rapper.

Tags: ,

27

04 2010

Anti-Pop Consortium live in Dresden vs. Paint Club 22.04.2010

Am Abend des 22.04.2010 fand in Dresden wieder ein bischen Subkultur statt. Die Veranstalter von Blockrockinbeats haben zu einem netten “Soundbeerdigungsabend” mit dem Anti-Pop Consortium geladen. Zusätzlich starteten Cromatics den ersten Paint Club – die “Weiterentwicklung” der Secret Wars. Beides zusammen fand im Sektor Evolution statt.
Rückblickend fällt der Abend in die Kategorie “schlechte Nachricht/gute Nachricht” und getreu dem Motto beginne ich mit der schlechten Nachricht. Der Paint Club, als ein “…einzigartiges Turnier talentierter Illustratoren, Grafiker, Comiczeichner und Strassenkünstler, bei dem kreative Höchstleistungen, Wettbewerb und ein aufgeschlossenes Publikum miteinander verschmelzen.”, war eine absolute Nullnummer. Das Abstimmungssystem via Geräuschäußerungen, gemessen mittels fehlerhaften Messutensil, scheitert einfach daran, dass hier gewinnt wer die meisten Leute von sich mitbringt. Das führte dann auch dazu, dass Carpaso und Andy K. der Bandits Dresden, bereits in der ersten Runde völlig unerwartet ausschieden. Waren es doch alleine die beiden, die es verdient hätten weiterzukommen. Und so schrien sich dann 4 betrunkene 16 jährige Milchbubies mit ihren Hausaufgabenheftkritzeleien ins Finale. Um es auf einen Punkt zu bringen: die Veranstaltung Paint Club war unterirdisch!

Und nun zu der guten Nachricht: Anti-Pop Consortium haben nicht entäuscht. Bevor APC auftraten waren noch ein zwei andere Musiker zu hören. “That Fucking Sara” hat während der Acts wunderbartsen HipHop aufgelegt. Wie nicht anders zu erwarten wurde dem kürzlich verstorbenem Gruru ausgiebigst gehuldigt. Wieder einmal eine vortreffliche DJ Wahl.
Vor APC trat K-the-I??? auf. Die Menschwerdung Tummies von der Gummibärenbande wuchtete so dicke Beats durch die Kabelei der Anlage, dass einige kollabierten. Denn nach seinem Eröffnungstitel, ein total abgedrehtes Instrumental, mussten Lautsprecherkabel ausgewechselt werden, bevor er weiter machen konnte. Da man diesmal wußte was einen erwartet, war man auch nicht komplett vom Dargebotenen überrollt. Hat Spass gemacht.
Dann landeten APC aus der Zukunft des Rap mit ihrem “Full Contact Sound Clash”-Raumschiff aus einer anderen Dimension einer anderen Galaxie eines anderen Universums. Die Bühne eingetaucht in Nebel und blauem Licht kamen Sayyd, High Priest, Beans und Earl Blaize nacheinander auf die Bühne. Dabei nutzte Sayyd jede Sekunde, um darauf hinzuweisen, dass wir jetzt in Dresden sind. Im einleitenden Instrumental wurde mit gepitchten Tarzanschreien und derbe schweren und vetrackten Elektro-HipHop-Breakbeats klargemacht, das man sich auf einer, nein DER Beerdingung von Geräusch und Klang befand. Die hauptsächlich vom aktuellen Album vorgestellten Titel wurden ordentlich variiert und auch die beiden Klassiker “Dead in Motion” und “Ping Pong (the Return)” waren ebenfalls Remixe, haben aber dennoch am meisten Freude bereitet.
Als dann die vier Nichterdbewohner aus New York wieder in ihr Raumschiff gestiegen und gen Heimat gestartet waren, konnte man beruhigt feststellen, dass Geräusch und Klang noch am Leben waren. An die fulminante Show als Opener für Radiohead am 11.09.2001 in Berlin konnten sie nicht anknüpfen. Trotzdem war sehr cool die vier Avantgarde-Typen des HipHop einmal wieder live zu sehen.

Musik von Anti-Pop Consortium hier bestellen!

23

04 2010

John Niven – Kill your Friends

Wer schon immer das Gefühl hatte, dass die Musikbranche nicht richtig ticken kann, bei all den Sachen die da auf einen losgelassen werden, bekommt mit dem Buch Kill your Friends von John Niven die wohl härteste Bestätigung und noch ein wenig mehr.
Der Autor erzählt die Geschichte vom A&R (Artist & Repertoire) Steven Stelfox, der seinen Job wiefolgt vorstellt:

“Ich höre mir Musik an [...] und entscheide, welche eine reelle Chance auf kommerziellen Erfolg haben. Dann kümmere ich mich darum, dass ihre Musik angemessen aufgenommen wird, und wir, die Plattenfirma, verkaufen sie schließlich an euch, die Öffentlichkeit.[...]Nicht, dass ich eine fehlerlose Erfolgsbilanz vorweisen könnte. Niemand kann das. Aber ich bin verdammt nochmal gut. Im Schnitt liege ich nur in acht oder neun von zehn Fällen falsch.”

Beware of Friends

Beware of Friends

Steven Stellkox braucht so einen oder idealerweise zwei Fälle, sonst ist er die längste Zeit A&R gewesen. So einfach ist das aber nicht. Da gibt es Kollegen die einem in die Quere kommen oder aber die eigene Meinung. Kollegen kann man schnell kaltstellen, ein bischen hier intrigieren und dort ein wenig morden, was man halt so macht, um zu seinem Erfolg zu kommen. Schwieriger ist es aber mit der eigenen Meinung. Vor allem dann, wenn man auf alles, wirklich ALLES, einen Dreck gibt. Dann kommt noch hinzu, dass der Protagonist ALLEN erhältlichen Beteubungsmitteln gegenüber alles andere als abgeneigt ist. Und so begleitet man im Grunde einen Junkie, der krampfhaft versucht den nie versiegenden Quell für Geld, Sex und Drogen aufzuspüren.

John Niven erzählt die Geschichte mit dem bittersten schwarzen Humor. Dabei ist alles extrem hart und brutal beschrieben, stellenweise ist es eklig und pervers. Mit der Zeit gehen einem die permanenten Rauschausflüge auf den Zeiger. Aber das kann man verkraften, gehören sie doch zum Akteur wie das Atmen.

Am Ende kann man wieder einmal nur munkeln, was sich seit dem Ende der 90er verändert hat. Aber nach dem Buch sei so viel gesagt: es kann nicht allzuviel sein. Vor allem dann nicht, wenn Mr. Stellkox zu einem Polizisten ungefähr folgendes sagt: Früher, in den 80er war es schon so, dass man Nutten auf die Spesenrechnung geschrieben hat und im Büro Koks konsumiert wurde. Aber heute machen wir das nicht. Da kommt vielleicht mal ein Bier auf die Rechnung, aber ansonsten arbeiten wir hart….

Tags:

01

04 2010

Neuer Dendemann Clip – Stumpf ist Trumpf

Der Clip zu Stumpf ist Trumpf, der ersten Single aus dem bald erscheinenden neuen Dendemann-Album “Vom Vintage verweht” ist da. Herrliche Reminiszenz an so wundervolle TV-Serien aus den 80ern. Dende als MacGyver, Colt Seavers, und und und!

http://myspacetv.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&videoid=103482345

Vorfreude aufs Album!!!

Tags:

11

03 2010

SHUTTER ISLAND – Leo und der Inselkoller

Elitäres Ferienparadies – Shutter Island!

Elitäres Ferienparadies – Shutter Island!

Die Nachricht über einen neuen Scorsese-Film erweckte in mir sofort Glücksgefühle – unabhängig von dem gut gemachten, aber völlig irreführenden Trailer. Dieser suggerierte dem Zuschauer nämlich einen harter, nervenaufreibenden Psychoschocker, der an die Grenzen des ertragbaren zu gehen schien. Pustekuchen, ganz so schaurig wie versprochen war es dann doch nicht, was aber natürlich auch nicht der Grund dafür war, sich diesen Film möglichst zeitnah zum Kinostart anzuschauen. Die damit angesprochene Zielgruppe hatte man aber erreicht, wie ein schweifender Blick durch den Zuschauerraum verriet.

Zum Film. Scorsese hat einmal mehr bewiesen, dass er zu den großen Regisseuren seiner Zeit gehört, obwohl “Shutter Island” definitiv nicht zu seinen besten Filmen gezählt werden kann – aber das war “Departed” ja auch nicht und hat ihm trotzdem nach sechs erfolglosen Nominierungen einen Oscar eingebracht – vermutlich dem unerwarteten Erfolg des Films geschuldet und ein wenig aus Mitleid. So hat er aus dem begehrten Stoff zwar einen soliden und spannender Film gezaubert, die Genialität, beziehungsweise besondere Handschrift eines Martin Scorsese, die Filme wie “Casino”, “Good Fellas”, “Wie ein wilder Stier” oder selbst “Aviator” so unverwechselbar gemacht hat, kommt hier leider nur vereinzelt durch. Hinzu kommt, dass der Film letztendlich etwas lang geraten ist, und man zwischenzeitlich das Gefühl hat, endlich mal zum Punkt kommen zu müssen. Ihn also um ein halbes Stündchen zu straffen, wäre sicherlich von Vorteil gewesen – und das sagt jemand der lange Filme mag und immer noch auf einen Directors Cut von “Gangs of New York” hofft. Großes Lob gilt allerdings wieder einmal Leonardo DiCaprio, der einmal mehr in jeder Sekunde des Films glänzt und die gesamte Bandbreite seines Könnens ausspielen darf.

Alles in allem ist “Shutter Island” sicherlich eine sehenswerter Film, der lediglich nur deshalb ein wenig enttäuscht, da man zu hohe Erwartungen hatte. Aber auffällig ist schon, dass die größten Erfolge Scorseses autobiografische Erzählungen sind – vielleicht liegen ihm solche Stoffe einfach mehr.

Tags:

26

02 2010