Archive for the ‘Auf's Auge’Category

Bomb It Inside Outside

Die Hoerboten sind ja bekanntlich nicht nur Freunde des Ohrenschmauses. Nein, sie mögen auch das Visuelle, egal ob als Standbild, in bewegter Form, irgendwo aufgehängt und verschlossen oder aber auch frei zu besichtigen an allen möglichen Stellen, in den unterschiedlichsten Variationen und das weltweit. Besonders zu der letztbeschriebenen besteht eine tiefe Verbundenheit. Zu dieser Kunstform gibt es sehr gut gemachte Dokumentationen, die man sich hier anschauen kann.

Die erste Doku heißt “Bomb It”. Hier wird die Geschichte des Graffiti erzählt: von den Ursprüngen bis in die Gegenwart. Das schöne an dieser Dokumentation ist die weltweite Betrachtung dieser Kunsform. So werden, leider zu kurze, Einblicke in die Szenen Brasiliens, Japans, Südafrikas, Vietnams und Deutschland. Bei der Betrachtung der deutschen Szene wurde eine sehr extreme Einstellung zeigt, die nicht wirklich repäsentativ ist und sehr wahrscheinlich die gängigen Klischees bestätigt.
Das Hauptaugenmerk liegt auf den USA. Hier werden gleich noch ein paar, z.T. unfreiwillig komische, politische und gesellschaftliche Ansichten gezeigt.

Film ab:

Die zweite Dokumentation heißt “Inside Outside”. Hier geht es um Streetart im Allgemeinen. Gesprüht, geschnitten und geklebt und installiert. Hier wird die Frage nach der heutigen Definition von Kunst gestellt. Wer sich “Exit Through the Gift Shop” angeschaut hat muss sich auch diesen Film hier anschauen. Wer sich den Film von Banksy noch anschauen will, sollte sich “Inside Outside” vorher anschauen.

17

01 2011

eben empfohlen bekommen!

Donnerwetter. Danke an Felix von rock-spot.de für den Tipp! Boom!

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06

01 2011

Beardyman

Heute soll mal ein Künstler vorgestellt werden, dem bereits mit 5 Jahren die erste Gesichtsbehaarung wuchs. Diese nahm bis zu seinem 12. Lebensjahr derart zu, dass er bald keine Federmappe mehr brauchte, weil er seine Stifte im Bart transportieren konnte. Damals wurde er Beardyboy genannt. Dann irgendwann Anfang der 2000er ging er studieren. Während des Studiums oder davor, das weiß keiner so genau, sah er Rahzel live. Und damit ist vielleicht auch schon klar, in welchem Bereich Beardyman tätig is. Er ist Beatboxer. Aber er ist nicht irgendein Beatboxer. Neihein, er ist der erste britische Beatboxer, der zweimal in Folge UK Beatbox Champion wurde.
Er beschränkt sich aber nicht auf das oldschool Beatboxing. Nein, er benutzt Technik dafür, um zu loopen. Soll heißen, dass er Snare, Bass und sonstige Geräusche aufnimmt, wiedergibt, dabei verfremdet und daraus Lieder bastelt. Seine Shows bestehen dann auch zum Teil daraus, dass man Liedwünsche äußern soll und er sie dann auf seine Art wiedergibt. Da kann schonmal eine sehr derbe Jungle-Version von Stevie Wonders “I just called…” entstehen. Zu all dem bringt er eine gehörige Portion Humor mit, was mit dem nachfolgenden Video bewiesen werden soll. Beardyman macht unglaublich Spaß!


Beardyman – Kitchen Diaries

Rich | Myspace Video

08

11 2010

The Dillinger Escape Plan – Live in Berlin 08.10.2010 – Die zweite Meinung

Rettungsbote, Sturzhelme, Sicherheitsgurte, Airbags, Knautschzone, Schwimmweste oder jedes andere beliebige Sicherheitsutensil hätten dem nicht standhalten können, was The Dillinger Escape Plan am Freitag Abend vom Stapel gelassen haben. Es war nicht so, dass man nicht wusste auf was man sich da eingelassen hat. Man ist ihnen bereits als Vorband von System of a Down begegnet und hat voller Entsetzen den Kopf geschüttelt. Aber dennoch war man wie erschlagen und überrollt von den 5 Humano-Emotionsvulkanen und den von ihnen ausgelösten Geräuschtsunamis. Alter Falter! Das war unglaublich heftig und intensiv. Man bekam es schon ein wenig mit der Angst zu tun, als sich die Herren auf der Bühne platzierten. Die Oberkörper leicht nach vorne geneigt, wippten und wogten sie hin und her. Und dann brachen sie mit einem Mal los. Absolut gestörte Jungs! Das Motto des Abends schien zu heißen: Abriss und Zerstörung sämtlicher im Saal befindlichen Trommelfelle und den Saal gleich noch mit dazu. Was die über die Bühne gehirscht sind, absolut wahnsinnig! Noch wahnsinniger aber war die Darbietung der Lieder. Die haben jede Note absolut sauber getroffen. Und das trotz von Lautsprechern runterspringen und Gitarre rumschleudern. Keine Ahnung wie die das machen. Ich mein Ben Weinman hat sogar angefangen das auf Rollen drapierte Keyboard extatisch über die Bühne zu schieben. Und der Sound war absolute Sahne, nichts zu leise, nichts zu laut – relativ gesprochen, Ohropax waren sinnlos – alle Instrumente kamen sehr deutlich rüber.
Das Publikum findet eine eigene Widmung. Die waren zum Teil noch irrer unterwegs als die Band. Was jener sehr gefallen hat. Bereits nach dem zweiten Titel erklommen die ersten Stagediver die Bühne. Bis dahin nichts ungewöhnliches. Aber als diese Jungspunte, lass sie 17 oder 18 gewesen sein, sich dann auch noch absolut textsicher das Mikrofon mit Greg Puciato teilten, war ich vollends baff. Das andere Feierextrem war zum Beispiel eine junge Dame, die ihren Kopf ganz verliebt zur Seite neigte und wie in Trance dahinwogte. Herrlich. Abschließend bleibt zu sagen, dass dieses Konzert das krasseste und intensivste Livererlebnis war, was ich bisher erlebt hab. Ich hab keine Ahnung wie ich da lebend raus gekommen bin!

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10

10 2010

The Dillinger Escape Plan, 8.10.2010, C-Club, Berlin

Mal wieder hieß das Ziel des Abends C-Club in Berlin, denn The Dillinger Escape Plan machten hier am Freitag den 08.10.2010 halt, um im Rahmen ihrer Tour zum neuen, großartigen Album „Option Paralysis“, selbiges Live auf die Bühne zu bringen.
Unterstützt wurden die 5 aus New Jersey dabei von den, in die Schweiz ausgewanderten „Lokalmatadoren“ von The Ocean und den aus Kanada stammenden Cancer Bats, um Ex-At-The-Gates-Gitarrist Scott Middleton.
The Ocean bekamen wir leider nur noch in den letzten Zügen mit. Während die Exilschweizer durchaus zu gefallen wussten, langweilten die Kanadier um den exaltierten Sänger Liam Cormier, was in einer blasphemisch zu nennenden Coverversion des Beastie-Boys-Klassikers „Sabotage“ gipfelte.
Was folgte war eine sehr lange Umbaupause, da die Bühnencrew augenscheinlich Schwierigkeiten damit hatte, die Lichtanlage für den Hauptact des Abends in Stellung zu bringen. Vermutungen seitens der Hoerboten brachten das exzessive „Rumgerotze“ der Cancer Bats in Zusammenhang mit der nicht funktionierenden Bühnen-Technik aber das ist rein spekulativ.

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Dann betraten The Dillinger Escape Plan die Bühne und zeigten mit „Farewell, Mona Lisa“ direkt, wo der Abend hingehen sollte. Leider beschlich einem bereits hier das Gefühl, dass die Lichttechnik tatsächlich nicht komplett zum Laufen gebracht wurde. Egal. Denn das, was auf der Bühne passierte war mit destruktiv-energetisch noch sehr zurückhaltend beschrieben. Sänger Greg Puciato schrie sich erwartungsgemäß die Seele aus dem Leib, stattete dem Publikum mehr als einmal einen Besuch ab und erkletterte so ziemlich alles an Bühnenaufbauten und Amps was der C-Club so hergab. Die Gitarristen Jeff Tuttle und Ben Weinman taten es Ihm gleich, was dazu führte, dass der Verantwortlich des Clubs der Band drohten, die Show zu beenden aus Angst, die Deckenanbauten (Amps und Licht) würden dem nicht standhalten. Die Aufforderung der Band an die Fans, doch gerne auf die Bühne zu kommen wurde dankend angenommen und so waren selten weniger als 7 Leute auf der recht kleinen Bühne des C-Clubs. Zum Finale des regulären Sets waren es gar über 50(!).
Musikalisch wurde wie zu erwarten einiges geboten und auch der Sound war der hochkomplexen Musik der Band gewachsen. Für einige Songs wie das fantastische „Widower“ griff Ben Weinman kurzum zum Piano (das eigentlich ein Keyboard war). Nicht nur in diesen Momenten zeigte sich, was für versierte Musiker hier auf der Bühne standen. War es hektisch? Ja, war es schnell? Ja. War es chaotisch? Zumindest wirkte es bisweilen so. Trotzdem stimmten Timing, Tempowechsel, Übergänge stets perfekt. Beeindruckend, laut und zu jeder Zeit überaus intensiv. Tolles Konzert.

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09

10 2010

Marteria – Verstrahlt Video

Hier ist sie, die zweite Dosis Marteria. Diesmal ein sehr poppiges und charttaugliches Lied. Also wenn er damit keinen Erfolg hat, dann weiß ich auch nicht mehr. Viel Spaß.

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07 2010

Marteria – Endboss Video

Marteria bringt am 20. August sein neues Album Zum Glück in die Zukunft raus. Um sich die Zeit bis dahin zu verkürzen, kann und sollte man sich in regelmäßigen Abständen die erste Single Endboss anhören oder aber sich das formidable Video dazu anschauen:

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06

07 2010

Naughty By Nature sind zurück!

Naughty By Nature, die Band, die uns in den goldenen 90ern die Hymnen “OPP” und “Hip Hop Hooray” bescherten melden sich in der zweiten Hälfte diesen Jahres mit einem neuen Album zurück. Der erste Song “I Gotta Lotta” nebst Video rumst ordentlich und macht neugierig auf das was da kommt. Aber schaut selbst:

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11

06 2010

Videopremiere: BIG BOI – Shutterbug

Big Boi, seines Zeichens Mitglied von Outkast, präsentiert sein neues Video Shutterbug. Leider steht noch in den Sternen wann sein Soloalbum Sir Luscious Leftfoot: Son of Chico Dusty erscheinen soll. Zuletzt wurde der 6.Juli 2010 angegeben.

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05 2010

Was viele Jüngere gar nicht wissen…

…und viele Ältere bereits vergessen haben:

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Am Wochenende beim durchstöbern der Plattensammlung wiederentdeckt und für nach wie vor großartig und überraschend Authentisch befunden! Viel Spass beim Entdecken oder sich erinnern!

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05 2010