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DCS – Silber

Silber von DCS ist die beste Deutschrap-Platte des Jahres!

….recht verwegene Aussage am Ende des ersten Monats des Jahres mögen viele jetzt sagen. Und recht habt ihr. Verwegen aber nur, weil ich bisher nicht weiss, was das kommende Aphroe-Album oder die neue Beginner-Platte (so diese denn in diesem Jahr erscheint) können wird. Darüberhinaus fällt mir beim besten Willen niemand ein, der Album Nummer vier -das erste seit über 12 Jahren, Soloplatten mal ausser Acht gelassen- der vier aus Köln am Rhein, toppen könnte.
In “Wie war das noch mal 2012″ fragt Phillip Löffel, aka Ro Kallis “…warum wohl schicken Menschen Megapixel durch Vintage Filter?…” und umschreibt damit auf den Punkt, was einem auf Silber geboten wird. Hier wird mit modernen Mitteln eine wunderbar vertraute 90er-Jahre-Hip-Hop-Atmosphäre geschaffen, ohne dass die Songs angestaubt oder veraltet klängen. Rap, wie aus einer Zeit, in der Style und Inhalt gleichwertig wichtig waren. In der das WIE genauso wichtig war wie das WAS, sowohl musikalisch als auch textlich.
Sebastian Möllmann, alias Schivv sagte im Vorfeld der Veröffentlichung, die Platte sei “…Rap von Erwachsenen aber nicht nur für Erwachsene…”. Stimmt: verspielte, undumme, bisweilen recht private Texte ohne infantil dämliches Bangergetue. Hier gibt’s inhaltlich so viel zu entdecken. Vieles ist zitierbar, nichts unangenehm und führt einem folgendes vor Augen: Sicher hat einem in den 90ern (Deutschraps Goldener Ära) auch nicht alles gefallen, aber ich kann mich zumindest an keine Platte erinnern, bei der so etwas wie Fremdscham aufkam. In den letzten Jahren war das bei gut 90% der Veröffentlichungen so!

dcs-cover

Das Ganze wird stilsicher vorgetragen und ist technisch um weiten besser gerappt, als vieles, was heutzutage so als “Rap” verkauft wird. Will sagen: Flowen können sie nach wie vor! Selbst Sido, neben Olli Banjo einziges Feature auf der Platte läuft in Anbetracht der Aufgabe mit den Sparringspartnern mithalten zu müssen zu Höchstform auf. Banjo, ohnehin mit großem Talent gesegnet, harmoniert auf dem echt witzigen “Sex Im Alter” wunderbar mit Ro und Schivv. “Soundtrack” ist eine durch und durch ehrliche Liebeserklärung an die Musik in der ich mich mehr als einmal wiedergefunden habe. “Laufen Lassen” ist ein Skillmanifest sondergleichen, “Was Du Siehst” zaubert einem die ganze Zeit ein Grinsen ins Gesicht. So reiht sich Highlight an Highlight ohne wirkliche Ausfälle.

Musikalisch erwarten einen modern, aber nicht synthetisch klingende Produktionen zwischen entspannt abgehangen und Boombap Referenz. Und das beste: Es gibt Scratches und Cuts in bewährter DJ Lifeforce-Qualität. So klang die Hip Hop Blaupause mal und so hat sie auch heute noch zu klingen. Also ihr Rapper da draußen: Holt euch gefälligst einen DJ ins Studio und nicht nur nen Macbook-Bediener auf die Bühne! Bis ihr den gefunden habt, nutzt DCS, nutzt Silber als Lehrbuch! Unglaubliche und rundum coole Platte!

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PS: Einen Kritikpunkt gibt es allerdings: Das Cover der Platte schaut leider reichlich billig aus aber man kann ja die umso wunderbarere Collage im Inneren der Plattenhülle beim Hören erforschen !

29

01 2012

Kraftklub – “Mit K”

kraftklubHype-Alarm: Kraftklub sind dem medialen Einvernehmen nach das aktuell größte Ding in der deutschen, nun ja, Popmusik. Mit der Single “Zu Jung” machten sie bereits im letzten Jahr auf sich aufmerksam. Diese fand ich mit Verlaub gesagt eher nicht so. Danach die Teilnahme bei der “Bundesvision Song Contest” getauften Musikmarketing Werkschau eines bekannten Medienprofis mit dem Song “Ich Will Nicht Nach Berlin” und hier hörte ich tatsächlich genauer zu. Gewitzt intelligente, herrlich unpeinliche Texte, energiereich instrumentiert und auf die Bühne gebracht. Nun das Debütalbum “Mit K” der 5 Chemnitzer, die sich der Hauptstadt verweigern. Und was für ein Album das ist. Treibende energetische Musik, zwischen The Hives, den Arctic Monkeys und den Beatsteaks, durchweg tolle Texte und ein vorwärts, vorwärts, vorwärts – Gefühl, wie man es schon seit langem nicht mehr auf Albumlänge serviert bekommen hat. Lediglich bei “Kein Liebeslied” (dem unpeinlichsten deutschen Liebeslied seit “ein Kompliment” der Sportfreunde Stiller (erinnert sich noch jemand?)) erlauben Kraftklub dem Hörer etwas Zeit zum Verschnaufen nur um danach weiter aufzudrehen. Casper darf kurz “Oh Yeah” ins Mikro brüllen, sonst bleibt man unter sich. Tolle Platte, symphatische Band, Hype gerechtfertigt.

22

01 2012

Meine Top-Platten 2011

Ein tolles 2011 war’s. Zumindest in Sachen Musik, und hier sind einige Gründe dafür:

scroobius-Pip beatsteaks
Scroobius Pip
“Distraction Pieces”
Beatsteaks
“Boombox”
Casper-XOXO Peanut-Butter-Blues-Melancholy-Jam
Casper
“XOXO”
Ghostpoet
“Peanut Butter Blues & Melancholy Jam”
tao-of-the-dead Elbow_Build
…And You Will Know Us By The Trail Of Dead
“Tao Of The Dead”
Elbow
“Built A Rocket Boys”
the-roots-undun Black-Keys-El-Camino
The Roots
“Undun”
The Black Keys
“El Camino”
rise_against_endgame Hot-Sauce-Committee-Part-Two
Rise Against
“Endgame”
Beastie Boys
“Hot Sauce Committee Pt. 2″
deus-keep-you-close radiohead-king-of-limbs
dEUS
“Keep You Close”
Radiohead
“The King Of Limbs”
TheKingIsDead city-and-colour-little-hell
The Decemberists
“The King Is Dead”
City And Colour
“Little Hell”
Blink182 TV-On-The-Radio-Nine-Types-of-Light
Blink 182
“Neighborhoods”
TV On The Radio
“Nine Types Of Light”
Rival-Schools_Pedals danger-mouse-rome
Rival Schools
“Pedals”
Danger Mouse & Danielle Luppi
“…present ROME”
foo-fightes-wasting-light mogwai-hardcore
Foo Fighters
“Wasting Light”
Mogwai
“Hardcore Will Never Die, But You Will”

Wie immer erhebe ich hierbei keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass einiger 2011er Perlen erst in der Zukunft den Weg zu mir finden werden. War immer schon so, wird immer so sein!

In diesem Sinne ein tolles neues Jahr euch allen! Ohren auf!

30

12 2011

De La Soul – Berlin, Astra, 16.12.2011

Guten Morgen Berlin an diesem Samstagmorgen im Dezember. Was war das gestern nur für ein Erlebnis? Drei Herren über 40 schickten sich an im Astra zu Berlin Songs zu präsentieren, die in erster Linie 15 Jahre und mehr auf dem Buckel.
Der Abend begann mit einem feinen Warm Up DJ Set dass sich den Perlen des Raps der 90er widmete und sehr zu gefallen wusste.
Data MC um ex-Walking-Large-Rapper Ono enterten als Support-Act die Bühne und wussten leider nicht so zu überzeugen, was allerdings weniger an den Bühnenfähigkeiten der Jungs als vielmehr an der dargebotenen Musik lag. Not my Cup of Tea. Das änderte sich schlagartig, als für die letzten beiden Stücke Yarah Bravo als “Überraschungsgast” die Bühne betrat und sofort ein Feuer entfachte.

de la soul ticketWas dann nach kurzer Pause passierte lässt sich nur mit dem Wort “sensationell” beschreiben. De La Soul traten ins Rampenlicht, fragten wo die Party sei und gaben die Antwort in den folgenden 2 Stunden direkt selbst. Seit Redman vor gut eineinhalb Jahren habe ich keine so energiegeladene Rapshow mehr geshen. Hier wurde in jeder Sekunde Hip Hop gehuldigt. Der Backkatalog aus über 20 Jahren Bandgeschichte gibt allerdings auch genügend her um einen solchen Abend locker nach Hause zu fahren. Und wenn dann noch das Publikum ein positives und hingebungsvolles ist, welches bereits nach den ersten Cuts und Takten weiß, was gleich passieren wird kann man als Künstler nicht verlieren. Es wurde getanzt, mitgerappt und auch die anschließende Aftershowparty war als Verlängerung des Abends eine einzige Liebeserklärung an Hip Hop abseits von Waka Flocka Flame, Gucci Mane, Flo Rida und ähnlichen Geschwüren jüngerer Zeit.
De La Soul is NOT dead! Word!

17

12 2011

Das Racist – Berlin, Festsaal Kreuzberg, 12.12.2011

das racist berlinIn der einschlägigen Presse konnte man kürzlich lesen, dass die Musik von Das Racist noch vor einiger Zeit als Hipster-Rap bezeichnet worden wäre. Wenn man dieser Tage das Publikum beim Auftritt der New Yorker in Berlin betrachtet möchte man dieser Aussage wiedersprechen und sagen: “Das Racist SIND Hipster Rap”. Denn tatsächlich ist die Wollmützen- und Skinny-Jeans-Dichte für ein Rapkonzert frappierend hoch.
Aber von vorne: Der Festsaal Kreuzberg ist wirklich eine sehr nette Konzertlocation, nicht zu groß, Nichtnichtraucherzone und es wird noch Bier in Flaschen zu moderaten Preisen verkauft. Das kennt man in der Hauptstadt auch anders. Die „Vorband“ bilden an diesem Abend 2 junge Damen, die zu Instrumentals aus dem Rechner singen und langweilen, weswegen ich mir den Namen der beiden beim besten Willen nicht gemerkt habe.

Danach Animations-Schleifen auf der Leinwand mit vielen bekannten Helden (The Mask, Bart Simpson, etc) nebst Countdown – Nette Idee.
Heems, Kool A.D. und Dapwell betreten die Bühne begleitet von einem Computerbediener (der im Laufe des Abends noch ans Mikro treten sollte und dort auch durchaus Talent beweist). Ja, DJs sind wohl out in 2011. Alle 4 sind ganz offensichtlich nicht nüchtern und genau das macht den Abend zum einen interessant, zum anderen jedoch auch bisweilen sehr anstrengend. So machen die Raps extrem viel Spaß. Alle drei sind versierte MCs und die Songs, vornehmlich vom aktuellen, ersten Album „Relax“ sind ohnehin eine Bank. Zwischen den Songs wird es allerdings reichlich stressig. Nervenzerrendes Rumgeschreie und –gemache, welches jedoch durch den Abriss, der während der Songs passiert locker wett gemacht wird. Die Animationen auf der Videowand sind wirklich unterhaltsam: Snoopy, Beyonce, Donald Rumsfeld, Osama Bin Laden, Arnold Schwarzenegger, Aliens, u.v.m. in animierten Loops verwurstet machen Spass und man kommt in den zweifelhaften Genuss, Kanye’s Totalausfall in einer 10-Minutenschleife wiederzuerleben. Nach gut 80 Minuten ist Schluss, es ertönt das Opening Theme der Cosby Show und die Videowand sieht man vor lauter Qualm (erzeugt durch Nebelmaschine + Publikum) kaum noch. Guter Abend, gerne wieder!

13

12 2011

Aphroe – Zeit ist knapp (Video)

…alte Besen kehren gut! Nee. jetzt mal im Ernst. Das ist genau das, was man sich von der Rückkehr des Raid-/RAG-/La Familia-Rappers erhofft hat und die Rache für vieles, was uns im hiesigen Rap in den vergangenen Jahren die Schamesröte in’s Gesicht getrieben hat. Bin beseelt und begeistert…

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12 2011

Ghostpoet – Peanut Butter Blues & Melancholy Jam

ghostpoet coverWenn einem wunderbare Musik empfohlen wird, dann oft auch von wunderbaren Menschen. Durch eben solch eine Empfehlung wurde ich auf Ghostpoet aufmerksam, einem britischen Künstler, der im Februar diesen Jahres sein erstes Album „Peanut Butter Blues & Melancholy Jam“ veröffentlichte. Ein famoses Werk von einem Künstler dessen Stil tatsächlich seines Gleichen sucht.
Wenn man den Rap-Singsang Ghostpoets als „besoffenes Genöle“ bezeichnet, klingt das zwar despektierlich ist in diesem Falle allerdings wohlwollend beschreibend gemeint, da man so eine Vorstellung von dem bekommt, was lyrisch – zumindest vortragend – auf der Scheibe passiert. Inhaltlich treffen Künstlername und Albumtitel den Kern des Ganzen am besten: Melancholisch bis nachdenklich depressiv.

Musikalisch trumpft Obaro Ejimiwe, so der bürgerliche Name des jungen Mannes, mit unverbrauchten Sounds und sphärischen Klangflächen auf, welche die ideale Leinwand für seine Geschichten und Bilder bildet.

Ein Album das zum Zuhören auffordert, zum „Entschleunigen“ einlädt und das man schlichtweg gut finden muss. So kommt man beim Hören tatsächlich zur Ruhe und beginnt ein ernstgemeintes Interesse dafür zu entwickeln, was hier textlich passiert. Und wenn wir mal ehrlich sind ist das bei eher wenigen HipHop/R’n B – Platten der Fall.

Anspieltipps spare ich mir in diesem Fall, da das Herausheben einzelner Stücke der Platte nicht gerecht würde. Man kann und sollte „Peanut Butter Blues & Melancholy Jam“ komplett hören oder besser gesagt sich auf eine 42 minütige Reise mitnehmen lassen.

So bedanke ich mich hiermit vielmals beim Hinweisgeber für den tollen Tipp, bei Ghostpoet für eine DER Platten dieses Jahres und schäme mich gleichzeitig ein wenig, dieses Juwel erst jetzt entdeckt zu haben. Kaufbefehl!!!!

PS: hier als kleiner Vorgeschmack die Videos zu “Cash and Carry me Home” und “survive it”

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11

12 2011

Neues Casper Video

…einer der Besten Songs des Albums und ein wirklich tolles Video!!!!

Casper – Auf und davon from Four Music on Vimeo.

09

12 2011

dEUS – Live im Astra, Berlin am 30.11.2011

deus - astraDer erste Gedanke beim Verlassen des Astra nach dem Konzert: „Meine Herren, sind die Live gut!“. Folgendes war passiert. Gegen 21 Uhr ins Kulturhaus an der Revaler Straße in Berlin Friedrichshain, die Vorband SX (aus Belgien) steht auf der Bühne und weiß mit seinem Synthie-dominierten Pop durchaus zu gefallen. „Tut keinem weh“ denkt man.

Dann Umbaupause. Hinter der Bühne wird #dEUS_30112011 an die Wand projiziert. Ein Twitter-Hashtag zum Konzert – kannte ich so auch noch nicht.
Gegen 21:45 betreten dann endlich die 5 Herren aus Antwerpen die Bühne, verlieren kein Wort und legen direkt los. Ein grandioses neues Album (Keep You Close) und eine Vielzahl an Perlen aus dem umfangreichen Backkatalog im Gepäck nehmen sie das Publikum mit auf eine Reise durch neue und ältere Songs, die alle um einiges rockiger, bisweilen sogar „noisiger“ ausfallen als auf den Platten.
Nächster Gedanke: „Hier stehen versierte und vor allem routinierte Musiker auf der Bühne“ Recht unaufgeregt entlockt man allerhand Instrumenten wunderbares (toll, wie eine gezupfte Violine klingen kann). Lediglich Frontmann Tom Barman (der übrigens eine wirklich beeindruckende Sprechstimme hat) lässt bisweilen eine kleine Portion netter Verrücktheit durchblitzen. Auf „Keep You Close“ folgt „Sister Dew“ und selbst dieser recht melancholische Klassiker wird zur Hälfte in eine noisige Version überführt, die sehr zu gefallen weiß, da Noise hier nicht zum elitären Mucker-Selbstzweck verfällt sondern nach wie vor sauber gespielt und melodiös daherkommt. Da stören auch das zwischenzeitliche Übersteuern des Sounds bei Bass und Gesang nicht weiter.
… ach ja: dEUS haben gespielt und schön war’s!

02

12 2011

Elbow – Live, Huxley’s Berlin 10.11.2011

Berlin im November 2011: Es ist kalt, neblig, ungemütlich, grau. Gute Voraussetzungen also, Elbow – die großartige Band aus Manchester – endlich einmal Live zu erleben. Ort des Geschehens ist das Huxley‘s in Berlin, eine wunderbare und mit seinen tollen, barocken Verzierungen dem Anlass mehr als würdige Location.
Eröffnen darf die australische, in England lebende Band Howling Bells, die ich allerdings (absichtlich) verpasst habe. Pünktlich zur Umbaupause geht es also in den Saal. Gin Tonic gekauft und los geht es. Der Saal verdunkelt sich. Ein Streichquartett betritt die Bühne, gefolgt von Pete Turner, Mark und Craig Potter, Richard Jupp und Guy Garvey. Letzterer prostet dem Publikum zu, das Publikum prostet zurück.
Ein kurzes „…Good evening Berlin…“, dann „The Birds“, der grandiose Opener des aktuellen Albums Build A Rocket Boys.
Guy Garvey ist ein grundsympathischer Mensch mit einem herrlich kantigen, britischen Charme und weiß auch zwischen den Songs wunderbar zu unterhalten. So stimmt er auf Grund des Vollmondes immer wieder pseudosakrale Mantra-Luna-Gesänge an, um das Ganze abschließend mit einem trockenen „…I don’t believe in this crap…“ abzuschließen. Laute Zwischenrufe werden entweder freundlich beantwortet oder in einem Fall mit den Worten „…No Manchester-shit. You are guests, behave like guests…“ quittiert.

elbow - live

„Grounds For Divorce“, „The Loneliness Of A Tower Crane Driver“, „Weather To Fly“, „Lippy Kids”, „Mirrorball”, … die Playlist läßt keine Wünsche übrig und füttert sich dabei hauptsächlich zu nahezu gleichen Teilen aus dem 2008er Album The Seldom Seen Kid und aus dem aktuellen.
Mittendrin stößt die Band auf ihr 20jähriges Bandjubiläum an (in gleicher Besetzung wohlgemerkt), welches just auf den heutigen tag fällt.
Gänsehautmomente gibt es bei „The Night Will Always Win“, welches Garvey allein vom Piano begleitet zum Besten gibt. Nach zwei Stunden inklusive Zugabe endet ein Abend, der einen buchstäblich alle Sorgen vergessen ließ.

Sound: Perfekt.

Stimmung: Toll.

Guy Garvey: ein guter Typ.

Band: Elbow – die beste Band der Welt!

Hoffentlich nicht zum letzten Mal.

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11 2011