Modeselektor & Thom York – This (Offizielles Video)

Ein herrliches Video zu einem noch herrlicheren Song:

Produced by FutureDeluxe & Fractured Films

Directed by – Andrew Jones
Written by – Jason Drew & Andrew Jones
3d & animation – Jason Drew & Xander Marritt

18

05 2012

Tenacious D – Rize of the Fenix

Rize of the Fenix heißt das neue und am 15. Mai erscheinende neue Album von Tenacious D. Zum Appetit holen hier mal zwei Leckerli:

erst etwas zum Gucken:


Tenacious D — Rize Of The Fenix – MyVideo

dann etwas zum Hören:

02

05 2012

Meshuggah – Koloss

Stoisch eröffnen Meshuggah ihr aktuell vorliegendes Album Koloss. Im zweiten Titel wird dann Zentnerweise Kohle nachgeschaufelt und spätestens hier weiß man wer einem über die Gehörgänge walzt.

Für die die Meshuggah nicht kennen: Schlicht und ergreifend eine der kaputtesten Metal Bands auf der Welt. Stilistisch wird die Band, je nach Besserwissertum der Schreiberlinge, in die Schubladen Math-Metal, Trash-Metal, Technical Death Metal (hörthört), Experimental Metal oder sogar Progressive Metal gepackt. Diese Verwirrung kommt mit Sicherheit daher, weil die Band sogenannte polymetrische Musik macht. Und Polymetrik beschreibt nichts anderes als das gleichzeitige Auftreten von unterschiedlichen Takten. Das ist keine Neierfindung, sondern findet sich bereits in der Klassik (Bach’s Johannispassion) und im Musical Cats.

So machen Meshuggah das was man von ihnen erwartet: mit einem unglaublich fetten Groove Thor zeigen wo der Hammer hängt und unmissverständlich klar machen: “Winter is coming!”

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02

05 2012

Freier Scheiß

Es gibt wieder mal nette Sachen für gern bezahlte Umme:

Jadakiss – Consignment Hosted by DJ Drama

und Logic – Young Sinatra: Undeniable

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01

05 2012

Giardini di Mirò – Good Luck

Nix da mit Dolce Vita, n Grappa, PizzaPasta, Espresso, Latte oder gar SommerSonneSonnenschein. Kein Campari, Ramazotti oder Serie A. Stattdessen gibt es herrlichste Postrock Schwermütigkeit der italienischen Institution im Bereich des Post- und Indierock. Und irgendwie kriegen sie das hin, dass doch alles irgendwie leicht und beschwingt klingt. Diese Italiener!

Vielmehr gibt es nicht zu sagen. Sehr breitgefächerte, zum Teil sphärische Klänge, Streicher und Bläser und auch Gesang. Keine typischen Längen, dafür aber die Aufbauten von Postrock.

YouTube Preview Image

 

 

30

04 2012

Paul Weller – Sonik Kicks

Paul Weller - Sonik-KicksPaul Weller, King of the Mods seit nunmehr über 30 Jahren, beehrt uns dieser Tage mit seinem Xten Soloalbum. Zugegebenermaßen hab ich den bisherigen Werken wenig Beachtung geschenkt. Nicht etwa, weil ich ihn komplett ignoriert habe, sondern, weil die Sachen, die ich zwischenzeitlich immer mal wieder gehört habe, meinen Geschmack nicht wirklich getroffen haben. Auch “The Jam” oder “The Style Council” strengten mich eher an als das mir die Platten gefallen haben.

Nun, radioeins sein Dank wurde ich doch wieder mal auf den Herrn aufmerksam und “Sonik Kicks”, so der Titel des jüngsten Werkes gefällt mir außerordentlich gut. Eine treibende Platte, des mittlerweise fast 54 Jährigen, die alles andere als veraltet und unmodern klingt. Vielseitig instrumentierte, tolle Songs, feine Melodien und das alles unter Mitwirkung seiner musikalischen Erben Noel Gallagher (Ex-Oasis) und Graham Coxon (Ex(?)-Blur)).

“Sonik Kicks” klingt tatschlich wunderbar anders als alles, was ich bisher von Paul Weller hören konnte.

Tolle Frühlings-/Sommerplatte. Absolut zu Empfehlen.

PS: Das Coverartwork tut allerdings echt weh!

27

04 2012

Andrew W.K. – Live in Berlin, 22.04.2012

Das wahrscheinlich hedonistischste Album im harten Rock feiert in diesem Jahr seinen 10. Geburtstag und sein Schöpfer schickt sich an, es aus diesem Grund mal wieder zur Aufführung zu bringen. Der Künstler nennt sich Andrew W.K., die Platte wurde seinerzeit “I Get Wet” getauft und im Rahmen nämlichen Jubiläums wird am Sonntagabend der Festsaal Kreuzberg in Berlin beehrt. Ich mochte Die Platte damals sehr und höre sie auch heute noch gern, also bin ich dabei.
Eröffnen darf eine dreiköpfige Kapelle aus hiesigen Landen namens Finalstair, die zumindest nicht nerven. Stilistisch wird Gitarrengeschrammel mit Emo-esquen Gesang geboten, womit man so gar nichts mit dem Hauptact zu tun hat. Immerhin haben Finalstair einen Drummer in Ihren Reihen, der ziemlich beeindruckt.

Danach Umbau: Amps bleiben mehrheitlich auf der ohnehin schon kleinen Bühne des Festsaal Kreuzberg, wodurch diese nochmal halbiert wird. Handtücher (und zwar jede Menge davon) werden an strategisch wichtigen Stellen plaziert. Mann ahnt also, dass es energetisch wird.

Dann die Überraschung: Meine Vermutung, die erwähnte klitzekleine Bühne würde ja ohnehin nur von 4 Leuten bevölkert werden, soll sich als Irrtum erweisen. Sage und Schreibe 7(!) Leute betreten die Bühne (Andrew Wilkes Krier, 3 Gitarristen, ein Bassist, ein Drummer, eine mittelmäßig leicht bekleidete (Background-)Sängerin). Der Meister selbst bedient das Klavier, gern auch singend und ich bin wirklich beeindruckt wie er in die Tasten haut. Man merkt, dass der Herr bereits im zarten Alter von 4 Jahren das Klavierspielen begonnen hat.

Beachtlich ist auch, dass sich Andrew W.K. optisch kein bisschen verändert hat. Über 10 Jahre Bühnenexzesse scheinen spurlos an dem Mann vorübergegangen zu sein.

Mit “I Want To Party” und “Party Hard” beginnt der Wahnsinn. Das Publikum ist mehr oder weniger textsicher, aber ohnehin eher mit Pogen, Tanzen und Stage-Diven (Ja, nochmehr Leute auf der Bühne) beschäftigt. “I Love NYC” wird kurzerhand in “I Love Berlin, Germany” umgetextet. Für das Intro zu “She Is Beautiful” hängt sich Andrew W.K. eine Gitarre um, die wie ein Stück Pizza (!) aussieht.

Viel wunderbarer Blödsinn, viel Action auf und vor der Bühne, viele Hits, ein Thema: in den Texten und im Festsaal Kreuzberg! “We Want Fun” beschließt den zweiten Zugabenblock und damit auch den Abend. I had Fun indeed!

23

04 2012

Jaylib – Champion Sound

Champion_Sound_album_cover FIGYELEM FIGYELEM: Themenalarm.

Das was Madlib anfässt scheint zu akustischem Gold zu werden. Jetzt nimmt man noch Jay Dee dazu, bei dem es ähnlich gelaufen ist in Sachen Produziererei. Das augenscheinlichste Ergebnis ist der Name JayLib. Das weniger augenscheinliche ist, das Champion Sound ein Meilenstein ist.

Die Beats lassen mich an Weltraum-Doppelkekse mit einer Schokoschicht denken, die Butterbemmenmäßig* über die Milchstraße didschen. Oder aber an etwas mit hoher Viskosität, Sirup oder Honig oder so. Oder noch besser: Plombenzieherbeats, selbstverständlich ohne die unangenehme reale Erfahrung des Kleben bleibens. Also in gewisser Art und Weise schön trocken und direkt, mit hohem Entspannungsfaktor, und dann wieder herrlich elastisch. Catch my drift?!

Gut jetzt. Ich setzte mir jetzt wieder meine Kopfhörer auf, leg mir diesen herrlichen Tiger Spice Chai auf den Teller und lass mich mit 33 1/3 in Richtung Adlernebel treiben.

*Butterbemme: Unter Butterbemme ist hier nicht nur die mit Butter bestrichene Scheibe Brot gemeint, sondern auch das spaßbringende Ereignis, bei dem ein flacher Stein über eine Wasseroberfläche geschleudert wird.

15

04 2012

Air – Le Voyage Dans la Lune

in 2001, vor 11 Jahren also erschien “10.000Hz Legend”, das 2. Album des französischen Duos Air (den Soundtrack zu “The Virgin Suicides” und “Les Premiers Symptomes”, das ja eher EP als Album war mal ausser Acht gelassen).

Was auf dem Erstling “Moon Safari” noch neu und spannend war (“All I Need” inkl. Video gehört nach wie vor zu meinen absoluten All Time Favorites) wurde auf eben jenem zweitem Album konsequent weitergeführt. Danach wurde es belanglos um die beiden französischen Soundtüftler. “Talkie Walkie”, “Pocket Symphony”, “Love 2″ …alles Alben die folgten und die man getrost überhören konnte. Zu lieb und brav und glatt war das Dargebotene.

Um so größer war die Überraschung beim ersten Durchhören von “Le Voyage Dans la Lune”. Nicolas Godin und Jean-Benoît „JB“ Dunckel haben es tatsächlich geschafft nach der langen Zeit wieder eine spannende und aufregende Platte aufzunehmen. Bezeichnend, dass das jüngst erschienene Werk eigentlich auch kein richtiges Album ist, handelt es sich bei “Le Voyage Dans la Lune” doch um den Soundtrack zur restaurierten Version des gleichnahmigen Films von Georges Méliès.

Air - Le Voyage Dans La Lune

Exkurs: Der Französische Regisseur schuf im Jahre 1902 mit dem 14 Minütigen Film (welcher im übrigen der limitierten Version des Albums beiliegt) den allerersten Science Fiction Film.

Eine einzige verbliebene Kopie eben dieses Films wurde 1993 in furchtbarem Zustand entdeckt, restauriert und im vergangenen Jahr bei den Filmfestspielen in Cannes wiederaufgeführt. Und zu eben dieser restaurierten Version steuerten Air den Sountrack bei, welcher nun auch als Album vorliegt.

Wunderbarerweise klingt das Werk wieder roher (!) und experimenteller als die weichgespühlten Vorgänger. Man verlässt sich nicht mehr nur auf den typischen Air-Sound und das tut verdammt gut. Hin und wieder hat das Ganze regelrechten Jam-Charakter (z.B. auf “Sonic Aramada”).

So bleibt der Hörer tatäschlich am Ball und die Musik verkommt nicht zum gefälligen Hintergrundgedudel.

Aufregende, tolle Air-Platte. Endlich mal wieder.

09

04 2012

The Mars Volta – Noctourniquet

Am Freitag, den 23.03.2012 erschien das neue The Mars Volta Album Noctourniquet, laut visions.de und auch laut amazon.de. Allerdings erfährt man über den Youtube-Kanal der Band, dass das Album erst am 26.03.2012 erswcheint. Ein Murx. Auf jeden Fall ist das hier keine Rezension.

Vielmehr soll auf einen Videowettbewerb im Zusammenhang mit dem neuen Album hingewiesen werden. Wer schnell ist kann noch bis zum 28.03.2012 ein Video zum Titel “The Malkin Jewel” einreichen. Wie dem auch sei, hier kann man sich das Lied mal anhören…filmen muss man da jetzt nicht zwingend:

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03 2012