The Roots – Neues Video

The Roots veröffentlichen mit The Fire ein zweites Video zu ihrem neuen Album How i got over. Alles ganz schön Moll.

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07 2010

Marteria – Verstrahlt Video

Hier ist sie, die zweite Dosis Marteria. Diesmal ein sehr poppiges und charttaugliches Lied. Also wenn er damit keinen Erfolg hat, dann weiß ich auch nicht mehr. Viel Spaß.

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07 2010

Scumbucket – Sarsaparilla

Wenn man über die neue die Scheibe von Scumbucket Sarsaparilla schreibt, kommt man an Blackmail nicht vorbei. Ich will es kurz machen. Das es Blackmail nicht mehr gibt ist sehr schade und ein herber Verlust für den deutschen Indierock. Getrennt haben sie sich, weil Aydo Abay sich von Kurt Ebelhäuser in seinem künstlerischen Spielraum nicht mehr unterdrücken lassen wollte, sagt er. So kann er sich nun mit Ken richtig austoben. Das Ergebnis der diesjährigen Erscheinung ist eher ernüchternd. Und so kann man fast schon froh sein, dass Aydo nicht mehr Einfluss auf den Klang von Blackmail hatte.

scumbucket

Und nun zu Sarsaparilla: Beim ersten Durchhören war ich zunächst entäuscht. Irgendwie wollte sich mir dieses Album nicht erschließen. Im Vergleich zum Vorgänger-Überalbum Kiss than Kind wirkte es sperriger, weniger zugänglich. Es hat nicht diesen leicht poppigen Hauch und auch nicht diesen Mitsing-Hymnen-Charakter. Aber nach mehrmaligen Hören entpuppt sich Sarsaparilla als eines jener Alben, dass mit jedem weiteren Hören wächst und wächst.
Es ist bestimmt und kommt mit dem ersten Titel Starring ar open Skies sofort auf den Punkt: absolut bombastischer und ein alles überrollender Titel. Es gibt dann im Verlauf des Albums einen Chor (”Fear falls on Deaf Ears”) und auch einen Chor zusammen mit Bläsern (”Call me Anyone”), die dann sehr an Blackmail erinnern. Allerdings lässt sich bei diesen beiden Titeln erkennen, dass Scumbucket die besseren Blackmail waren und sind.
Scumbucket haben ein Album veröffentlicht, welches sich immer wieder in unregelmäßigen Abständen durch seinen eigenen Charakter in Erinnerung bringt, wieder einmal gehört werden zu wollen, um dem geneigten Hörer wissen zu lassen: so wird das gemacht.

Scumbucket – “Sarsaparilla” hier bestellen!

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07 2010

Ein Jahr Hoerboten!

Die Hoerboten haben vor einem Jahr das Licht der Welt erblickt. Seit dem hat es viel Spaß gemacht euch unsere, überwiegend, musikalischen und cineastischen Vorlieben vorzustellen und vielleicht auch schmackhaft zu machen.
Wir danken natürlich Gott, unseren Müttern und euch, unseren treuen Fans. Ohne euch wäre das alles hier nicht möglich gewesen! Ein besonderes Dankeschön geht an die Gastautoren, die uns mit ihren Beiträgen tatkräftig unterstützt haben.
Wenn das Wetter, in leider absehbarer Zeit, nicht mehr so herrlich ist wie in diesem Monat, wird die Schlagzahl der Veröffentlichungen wieder erhöht, versprochen. Wir freuen uns auf ein weiteres Jahr Hoerboten mit und für euch!
Bis dahin: genießt den Sommer, behaltet einen kühlen Kopf!

Eure Hoerboten

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07 2010

Marteria – Endboss Video

Marteria bringt am 20. August sein neues Album Zum Glück in die Zukunft raus. Um sich die Zeit bis dahin zu verkürzen, kann und sollte man sich in regelmäßigen Abständen die erste Single Endboss anhören oder aber sich das formidable Video dazu anschauen:

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07 2010

MGMT – Congratulations

Das ist sie also. “Congratulations”, MGMT’s Abkehr vom “Album-mit-Single-Konzept” nach dem hochgelobten und erfolgreichen “Oracular Spectacular” von 2008. Der Plan der ehemaligen Hype-Band und Hipsterlieblinge ein Album komplett ohne Singleauskopplungen zu veröffentlichen wurde letztendlich doch nicht konsequent umgesetzt, findet sich doch mit “Flash Delirium” sehr wohl eine Single-Auskopplung auf dem Album. Selbst ein Video-Clip zum Song durfte kürzlich auf MTV Premiere feiern.

MGMT - Congratulations

Musikalisch schlägt “Congratulations” in die gleiche Kerbe wie die zweite Hälfte des Vorgängers. Wer also auf der Suche nach einem zweiten “Kids” oder “Time To Pretend” sucht wird hier wenig Erfolg haben.

Der Plan der Band, ein Album zu erschaffen, welchen (nur) als Ganzes funtioniert darf insofern als geglückt gelten, als dass man es hier mit einer Platte zu tun hat, die nach der ganzen Aufmerksamkeit des Hörers verlangt. Genau hier liegt jedoch die Krux. Zwar wird derjenige, der sich die Zeit nimmt, die Platte im Ganzen aufmerksam durchzuhören durchaus belohnt denn es gibt neben dem wirklich tollen Spannungsbogen viele wunderbare Details zu entdecken. Jedoch wird Musik kaum noch auf diese Art “konsumiert” sondern dient vielen bestenfalls als akustische Untermalung eines anderen Aufmerksamkeitsherdes. Deshalb werden wohl die wenigsten der “alten” MGMT-Hörer das Album wirklich gut finden. Wer Musik und das Konzept selbiger in Albumform zu schätzen wissen und sich auch mal Zeit nur für eine Platte nehmen, der wird belohnt.

Ein schönes Statement der Band für eine Abkehr von der Idee “Musik als billige Massenware” unters Volk zu schleudern und eine Rückbesinnung auf die künstlerischen Werte der U-Musik.

Lohnt, wenn man die Zeit aufbringt!

MGMT – “Congratulations” hier bestellen!

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06 2010

The Chemical Brothers – Further

Es gibt ein neues Album der Chemical Brothers, genannt Further.
Und das Teil rummstbummst, fiept, knarrtst, bricht, dröhnt, kreischt und treibt mächtig nach vorne. Further ist klassisch in einzelne Titel unterteilt, was aber eigentlich nicht nötig ist. Denn die Songs gehen nahtlos in einander über. So wirkt und klingt das nach einem sehr durchdachten Live-Set. Es wird sich langsam warmgetanzt, dann folgt eine Verschnaufpause, bis es wieder BigBeatmäßig ordentlich losfetzt. Das macht unglaublich viel Spaß.
Während die meisten Künstler nach und nach Musikvideos veröffentlichen, wenn überhaupt, so gehen die Chemical Brothers einen anderen Weg. Sie veröffentlichen zusammen mit der CD eine DVD, die für jeden Song ein Video bereithält. So bekommt man ein feines Gesamtkunstwerk für Ohr und Auge geboten. Eine feine Sache!

Chemical Brothers

The chemical Brothers – “Further” hier bestellen!

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06 2010

The Pharcyde – Labcabincalifornia

Labcabincalifornia ist das zweite Studioalbum der Westküstenrapper Fatlip, Bootie Brown, Imani und Slimkid 3, auch besser bekannt als The Pharcyde, und erschien 1995 über Delicious Vinyl – also wieder einmal eine “Oldschool – Platte”. Auch wenn ihr erstes Album “Bizarre Ride II the Pharcyde” in den Charts erfolgreicher war und sogar Goldstatus erreichte, so ist der Nachfolger für mich das bessere, ja sogar das beste Album von The Pharcyde.

Das liegt vor allem an der Geschlossenheit, kann man das Album nämlich von vorne bis hinten durchhören ohne auch nur eine Sekunde daran zu denken einen Titel zu überspringen. Die Produktion ist Dank J Dilla und Diamond D ausgereifter, komplexer und herrlich entspannt. Das perfekte Album zum Thema “Sommer, Sonne, Sonnenschein”. Aber auch wiederum für die grauen Tage, um gute Laune zu tanken. Ein Klassiker vom Feinsten und der beste Beweis dafür, dass Westküstenrap nicht immer “…Attitüde knallhart…” ist.

Und wer nicht genau weiß wer The Pharcyde sind, der schaue sich doch mal dieses Video hier an.

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The Pharcyde – “Labcabincalifornia” hier bestellen!

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06 2010

Naughty By Nature sind zurück!

Naughty By Nature, die Band, die uns in den goldenen 90ern die Hymnen “OPP” und “Hip Hop Hooray” bescherten melden sich in der zweiten Hälfte diesen Jahres mit einem neuen Album zurück. Der erste Song “I Gotta Lotta” nebst Video rumst ordentlich und macht neugierig auf das was da kommt. Aber schaut selbst:

YouTube Preview Image
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06 2010

Blumentopf – Wir – Die zweite Meinung

Ohne Frage, rappen können sie, diese „Blumentopf“. Das kann man ihnen nicht streitig machen. Aber trotzdem haben sie nach „Großes Kino“ nicht mehr überzeugt, mit der Ausnahme „Manfred Mustermann“. Nun haben sie „Wir“ veröffentlicht und ich frage mich: Warum? Zugegeben, ich habe das Album erst einmal versucht durchzuhören, was mir nicht gelungen ist. Das klingt mir alles zu sehr nach Bierzelt und BWL-Studenten alá Sportfreundfreunde Stiller. Schön alles auf Mitgrölen getrimmt. Bestes Beispiel ist da „Solala“: man sieht quasi schon DJ Irgendwer beim nächsten Dorffest den Regler rauf und runter schieben, um die Hook rauszunehmen, damit alle herrlich Besoffenen „Sooolaalaaaa“ brüllen.
Mir vermittelt das Album den Eindruck, als ob die alten Herren versuchen auf cool zu machen, um den Anschluss an der Jugend nicht zu verlieren. Fast schon so wie Fettes Brot. Das ist keine Entwicklung die der Band entspricht. Uninspiriert auf einen Trendzug aufspringen ging in den seltensten Fällen gut.

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06 2010